Kaufberatung Mittelklasse-Kombis

Mercedes C-Klasse C220 CDIT Audi A4 Avant  2.0 TDI 3er BMW 320d Touring Mercedes C-Klasse C220 CDIT Audi A4 Avant  2.0 TDI 3er BMW 320d Touring

Kaufberatung Mittelklasse-Kombis

— 27.08.2008

Der neue 3(er)-Kampf

Nach dreieinhalb Jahren liftet BMW seine 3er-Reihe. Reichen die Verbesserungen, um den Audi A4 und die Mercedes C-Klasse zu schlagen? AUTO BILD vergleicht die Kombimodelle.

Drei deutsche Premium-Kombis im Schlagabtausch – diese Disziplin ist gefühlt älter als die Olympischen Spiele. Findet der Wettkampf allerdings in der Mittelklasse statt, sind zumindest die Teilnehmer blutjung. Aktuell treffen der noch nicht einmal ein Jahr alte  Audi A4 Avant und das neun Monate junge Mercedes C-Klasse T-Modell auf den neuesten Ableger des BMW 3er-Touring. Der schicke Kombi aus München steht zwar erst ab Herbst beim BMW-Händler, aber wir haben ihn bereits jetzt zum Vergleich mit Avant und T-Modell gebeten. Der BMW wird optisch aufgefrischt, innen überarbeitet, in Details aufgewertet. Vieles neu – alles besser? So stellt sich zu Recht die Frage, ob der 3er jetzt der beste Kauf in der Mittelklasse ist. Wir blättern durch die Preislisten, vergleichen technische Daten, stellen Verbrauchs- und Abgaswerte gegenüber. Am Beispiel 320d Touring mit 177 PS gegen A4 2.0 TDI und C 220 CDI (jeweils 170 PS) suchen wir nach der besten Empfehlung. Zehn Antworten auf zehn Fragen.

1. Wer hat am meisten Platz?

Objektiv hat der 3er hinten einen Hauch mehr Platz, subjektiv ist er enger als der A4.

Pingelig gesehen: der BMW. Bei den Innenraummaßen im Fond übertrumpft der 3er die Konkurrenz um wenige Zentimeter Platzangebot – das konnten wir bereits in früheren Vergleichstests feststellen. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn das Raumgefühl steht in krassem Gegensatz zu den schöngerechneten Maßangaben. Speziell auf der hinteren Bank fühlen sich die Passagiere durch den beschwerlicheren Einstieg beengter aufgehoben als im Mercedes oder im Audi. Außerdem bieten A4 und C-Klasse mehr Beinraum auf den vorderen Plätzen.
Ergebnis: 1. Audi: Platz und gutes Raumgefühl bringen den A4 nach vorn. 2. BMW: objektiv hinten einen Hauch besser, subjektiv deutlich enger. 3. Mercedes: Es kneift nirgends – vorn fehlt etwas Breite.

2. Wer hat die beste Ausstattung?

Grundsätzlich gilt für die drei Nobel-Kombis: alles drin. Was heutzutage für Wohlbefinden und stabile Wiederverkaufsraten sorgt, ist (bis auf Metallic-Lack) serienmäßig an Bord. E-Fensterheber, CD-Radio, Multifunktionslenkrad, Fernbedienung für die Zentralverriegelung – so was gehört bei allen längst zum Standard. Nach unserer Muster-Liste, die wir in Vergleichstests auch mit Punkten belohnen, hat jedoch der Mercedes die Nase vorn. So hat er beispielsweise als 220 CDI dem Audi 2.0 TDI beheizbare Außenspiegel, dem BMW 320d sogar eine Klimaautomatik voraus. Typisch C-Klasse: Designelemente sowie zusätzliche Extras bietet Mercedes auch in den aufgewerteten Linien Elegance und Avantgarde (jeweils 1999 Euro) an. Die Auswahl an zusätzlichen Komfortausstattungsdetails (siehe Tabelle) ähnelt sich dagegen bei den drei Marken – allerdings gibt es Preisunterschiede. Sportliches Zubehör wie Aluräder oder Sportfahrwerk ist bei Mercedes teurer als bei Audi und BMW. Schwach: Audi bietet für den 170-PS-TDI keine Automatik an. BMW (sechs Stufen) 2160 Euro, Mercedes (fünf Stufen) 2225 Euro.
Ergebnis: 1. Mercedes: vollständig und sinnvoll bestückt. 2. Audi: Ihm fehlen Kleinigkeiten zur C-Klasse. 3. BMW: Beim teuren BMW muss man für die Klimaautomatik noch draufzahlen – das gibt Minuspunkte.
AUSSTATTUNG
Audi BMW Mercedes
Bordcomputer 245 € S S
Klimaautomatik S 770 € S
CD-Radio S S S
Sitzheizung 330 € 370 € 369 €
Lederpolster ab 1795 € ab 2190 € ab 1940 €
elektrisch verstellbare Sitze 950 € 1.250 € 1392 €*
Einparkhilfe ab 390 € ab 450 € 821 €
Navigationssystem ab 1760 € ab 2300 € ab 1499 €
17-Zoll-Alus ab 850 € ab 910 € ab 1113 €
S = Serie, * teilelektrische Verstellung Serie
TECHNISCHE DATEN
Audi BMW Mercedes
Motor/Hubraum 4-Zyl., Turbo/1968 cm3 4-Zyl.,Turbo/1995 cm3 4-Zyl.,Turbo/2148 cm3
Leistung bei U/min 125 kW (170 PS)/4200 130 kW (177 PS)/4000 125 kW (170 PS)/3800
Drehmoment bei U/min 350 Nm/1750 350 Nm/1750 400 Nm/2000
0–100 km/h 8,6 s 8,1 s 8,9 s
Höchstgeschwindigkeit 222 km/h 228 km/h 224 km/h
Verbrauch (l/100 km) – CO2 5,6 l – 149 g/km 4,9 l – 130 g/km 6,1 l – 160 g/km
Tankinhalt 65 l Diesel 61 l Diesel 66 l Diesel
Getriebe Sechsgang manuell Sechsgang manuell Sechsgang manuell
Leergewicht/Zuladung 1520/570 kg 1580/540 kg 1630/530 kg
Kofferraumvolumen (min.–max.) 490–1430 l 460–1385 l 485–1500 l
Bereifung 225/55 R 16 W 205/55 R 16 V 205/55 R 16 W
Anhängelast (gebr./ungebr.) 1700/750 kg 1600/745 kg 1800/750 kg
Antrieb Vorderradantrieb Hinterradantrieb Hinterradantrieb

3. Wer ist der Sicherste?

Das ist Mercedes-Domäne – wie auch die C-Klasse zeigt. Bis zu neun Airbags sind im T-Modell möglich, dazu verfügt die C-Klasse als einziges Modell über das vorausschauende Pre-Safe-System (Option). Auch die intelligente Lichtverteilung mit variabler Leuchtweite bedeutet ein Sicherheits-Plus. Audis Spurhaltesystem sowie die Überwachung des toten Winkels (Optionen) stellen das (bis auf die Lichttechnik) konventionelle Sicherheitspaket des BMW in den Schatten. Zumal der 3er nicht mal gegen Aufpreis über hintere Seitenairbags verfügt. In dieser Klasse ein dicker Patzer. Trost: Erfahrungsgemäß kompensiert BMW das mit sehr guten Bremsen.
Ergebnis: 1. Mercedes: Das hohe Ausstattungsniveau plus die Optionen bringen ihn voran. 2. Audi: Viel Elektronik und entsprechend moderne Assistenten helfen, Unfälle zu vermeiden. 3. BMW: eher konventionelles Niveau.

4. Wer ist der beste Transporter?

Der BMW ist kein echter Lastenesel: zu wenig Platz, zu geringe Anhängelast, die Dachreling kostet extra.

Der Mercedes ist der wahre Lastesel. Die C-Klasse zieht die schwersten Anhänger, trägt mit Abstand die dicksten Lasten, packt am meisten ein. Selbst die serienmäßige Dachreling verträgt das größte Gewicht. Vorbildlich: Als Einziger in diesem Trio verfügt der T-Transporter dazu über eine (aufpreispflichtige) Niveauregulierung. Auch der Audi Avant geht noch als praktischer Transporter durch, wie den Mercedes gibt es ihn sogar mit elektrisch schwenkender Heckklappe. Dem BMW fehlt eine ordentliche Portion Anhängelast und Platz im Kofferraum, die Reling kostet extra.
Ergebnis: 1. Mercedes: ein Alleskönner im Transportgewerbe. 2. Audi: in keiner Disziplin wirklich unbrauchbar. 3. BMW: der schickste Kombi – mit leichten Praxisnachteilen.

5. Wer hat die modernste Technik?

Ein Auszug aus dem Fahrerassistenz-Programm des Audi A4: side assist, lane assist, adaptive cruise control, drive select, Dynamiklenkung Dahinter verbergen sich moderne Systeme wie die radar-gestützte Überwachung des toten Winkels, ein Spurhalteassistent (der selbsttätig das unbeabsichtigte Verlassen der Fahrspur verhindert) oder ein automatischer Temporegler mit Bremsfunktion. Letzteren hat zum Beispiel nur BMW zu bieten, die anderen Assistenten gibt es für den 3er nicht. Mercedes kann wie BMW mit intelligenter Lichtverteilung gegenhalten. Hier schalten die Scheinwerfer je nach Geschwindigkeit auf verschiedene Reichweiten, gleichzeitig leuchten die Lampen mit Kurvenfunktion. Beim Antrieb punktet BMW: Auch in unserer Beispielmotorisierung ist der 3er-Touring mit Aktivlenkung, als Allradvariante sowie mit Sechstufenautomatik (mit Lenkradtasten) zu haben. Das neue Multimediasystem mit Conected Drive-Funktion und Internet-Zugang sowie Bildschirm in 8,8-Zoll-Übergröße dürfte dagegen vor allem Elektronik-Fans beeindrucken.
Ergebnis: 1. Audi: Das Innovationspaket ist so modern wie umfassend. 2. BMW: Der 3er punktet vorrangig auf dem Antriebssektor. 3. Mercedes: Die C-Klasse hat Stärken beim Thema Sicherheit.

6. Wer ist der Sparsamste?

BMWs Zauberformel heißt Efficient Dynamics – und die wirkt. Das Paket aus Start-Stopp-System, intelligenter Lichtmaschine, aerodynamischem Feinschliff und bedarfsgeregelten Nebenaggregaten senkt zum Beispiel den Verbrauch eines 318d auf beeindruckend niedrige 4,8 Liter Diesel. Auch im direkten Vergleich unserer Beispielmodelle in der 170-PS-Dieselklasse legt BMW deutlich vor. Der 320d unterbietet die Werksangaben des A4 2.0 TDI um 0,7 Liter, schlägt den C 220 CDI um immerhin 1,2 Liter. Bei den Benzinern patzt BMW jedoch. Die High-Precision-Direkteinspritzer sind für optimale Leistungswerte auf Super plus ausgelegt, das zieht den niedrigen Durchschnittsverbrauch über die Kosten hoch.
Ergebnis: 1. BMW: Viel Technik hilft beim Sparen – das klappt. 2. Audi: Moderne Motoren wie der 2.0 TDI zügeln den Durst. 3. Mercedes: Kein Säufer – aber eben hinter der Konkurrenz.

7. Wer ist der Sauberste?

Saubermann: Für den neuen 320d gibt BMW bereits Euro 5 an.

In den technischen Daten für den neuen Touring gibt BMW beim 320d bereits Euro 5 an – Mercedes und Audi dagegen nur Euro 4. Auch der Audi ist als 2.0 TDI mit 170 PS voll Euro-5-tauglich. Die Tabelle zeigt, dass die Abgaswerte des A4 die Anforderungen der EU-Vorgabe ebenfalls unterbieten. Mercedes liegt mit dem C 220 CDI dagegen über den Stickoxidwerten. Erst der neue Vierzylinder-Diesel (ab Herbst) wird die Euro 5-Norm schaffen. Für Euro 6 (ab 2014) müssen aber alle Diesel-Kandidaten noch nachlegen. Dann müssen Systeme zur Stickoxid-Minimierung (Audi: ULE AdBlue, Mercedes: Bluetec, und BMW: BluePerformance) zum Einsatz kommen. Ausnahme: BMWs neuer 330d erfüllt mit BluePerformance-NOX-Kat bereits jetzt die strenge Euro 6-Norm.
Ergebnis: 1. BMW: hat die Abgase im Griff, zeigt das auch auf dem Papier. 2. Audi: steht bereit, kann praktisch auf Knopfdruck nachlegen 3. Mercedes: Die wirklich sauberen Vierzylinder-Diesel kommen erst im Herbst.
Abgaskomponente Euro-Norm 5 (6) BMW Audi Mercedes
CO 500 (500) 11,1 178 215
HC + NOX 230 (170) 142 168 237
NOX 180 (80) 130 141 217
PM (Partikelmasse) 5 (5) 0,17 0,3 2

8. Wer hat den besten Komfort?

Mit seinem straffen Fahrwerk muss sich der BMW dem Mercedes geschlagen geben.

Traditionell ist BMW die sportlichste Marke, stimmt die Fahrwerke tendenziell straffer ab. Dazu kommt: Die Dreier-Reihe läuft auf steiferen Energiesparreifen mit Notlauffunktion, das bedeutet erfahrungsgemäß einen schlechteren Abrollkomfort. Mercedes glänzt mit adaptiven Stoßdämpfern, sie passen sich variabel Fahrstil und Fahrbahnbeschaffenheit an. Ergebnis: hoher Komfort. Audi ist generell straffer, bietet den A4 nur optional mit verstellbaren Stoßdämpfern an, die eine Comfort-Funktion auf Knopfdruck bieten (1100 Euro Aufpreis).
Ergebnis: 1. Mercedes: komfortabel, bequem. Ein sehr guter Reisewagen. 2. Audi: Wer hohen Komfort will, muss extra bezahlen 3. BMW: Grundeinstellung sportlich – damit differenziert sich der 3er von den Rivalen.

9. Wer ist der Schnellste?

Erneut nehmen wir das Beispiel starke Diesel-Vierzylinder: Der BMW 320d hat mit 177 PS mehr Leistung als 2.0 TDI und 220 CDI – setzt das Plus an PS zudem besser um. Er sprintet dem durch Frontantrieb etwas eingebremsten Audi lässig davon, hält auch den Mercedes auf Abstand. Der kann nur mit größerer Durchzugskraft kontern, die bärigen 400 Newtonmeter Drehmoment resultieren aus einem kleinen Hubraumvorteil. Bei der Höchstgeschwindigkeit gibt es folgende Rangfolge: BMW, Audi, Mercedes.
Ergebnis: 1. BMW: Sprintstark und schnell – so fährt er den anderen Kombis davon. 2. Audi: mit Frontantrieb leichte Traktionsnachteile – Spurtkraft leidet. 3. Mercedes: In der Ruhe liegt die Kraft – langsam ist er aber auch nicht.

10. Wer ist der Günstigste?

Der günstigste Kombi ist genau genommen der BMW. Das zeigt die Betrachtung der Einstiegsmodelle. Als 318i Touring gibt es den neuen 3er für 29.650 Euro. Audi verkauft den kleinsten Avant nicht unter 30.150 Euro. Mercedes verlangt für das T-Modell des C 180 (Basisversion) mindestens 32.814 Euro. Das sieht nach einer eindeutigen Tendenz aus. Allerdings sind dieses Einstiegspreise nicht direkt vergleichbar, denn die Motorisierungen unterscheiden sich stark. So ist der günstigste Audi ein Diesel (der 2.0 TDI mit 143 PS) und der Mercedes mit 156 PS deutlich stärker als der BMW mit 143 PS. Vergleichbar motorisiert, werden die Unterschiede deutlicher: Dann liegt der 170 PS starke Avant 2.0 TDI weit vor dem BMW 320d mit 177 PS und dem Mercedes C 220 CDI mit 170 PS (siehe auch Tabelle). Aber: Tatsächlich bestimmen Verhandlungsgeschick und Finanzierungswünsche den Preis. Leasingkonditionen, Kreditlaufzeit oder die Laune des Verkäufers haben starken Einfluss auf die Endsumme - wie unsere Tabelle und die Rabattübersicht zeigen.
Ergebnis: 1. Audi: günstige Preise, beste Finanzierungsangebote – das spart. 2. BMW: nur beim Basismodell das beste Angebot. 3. Mercedes: Wie gehabt – Mercedes-Fahrer müssen tiefer in die Tasche greifen.
Listenpreise Audi BMW Mercedes
Günstigstes Modell 30.150 € 29.650 € 29.650 €
Teuerstes Modell 46.000 € 46.500 € 70.448 €
Beispielmodell 33.850 € 35.050 € 36.979 €
FINANZIERUNG
Hersteller/
Modell
Listen-
preis
Anzahlung
Effektiv-
zins
Monats-
rate
Schluss-
rate
Gesamt-
kosten
Privat-Kilometer-Leasing
Audi A4 Avant 2.0 TDI (170 PS) 33.850 € 6.770 € 316 € 18.146 €
BMW 320d Touring 35.050 € 7.010 € 318 € 18.458 €
Mercedes C 220 CDI T 36.979 € 7.396 € 439 €* 23.200 €*
Drei-Wege-Kredit
Audi A4 Avant 2.0 TDI (170 PS) 33.850 € 6.770 € 6,90% 340 € 19.904 € 38.574 €
BMW 320d Touring 35.050 € 7.010 € 9,49% 384 € 21.381 € 41.814 €
Mercedes C 220 CDI T 36.979 € 7.396 € 5,99% 380 € 20.339 € 41.415 €
Ratenkredit
Audi A4 Avant 2.0 TDI (170 PS) 33.850 € 6.770 € 7,90% 844 € - 37.154 €
BMW 320d Touring 35.050 € 7.010 € 8,99% 887 € - 38.942 €
Mercedes C 220 CDI T 36.979 € 7.396 € 5,99% 898 € - 39.724 €
Anzahlung 20 Prozent, Laufzeit 36 Monate, 15 000 Kilometer/Jahr; * inklusive 39 Euro/Monat Versicherungsprämie; Quelle: Herstellerbanken; Angaben ohne Gewähr

Das Fazit

Platz 1 für den Audi. Der Avant ist ein Alleskönner, speziell der 2.0 TDI ist die optimale Mischung aus Spaß und Sparen.

1. Audi A4 Avant: der Allrounder
Vorsprung durch Technik – Audi hält sich speziell beim A4 Avant an diese Vorgaben. Fans moderner Systeme kommen entsprechend voll auf ihre Kosten. Den Umfang an Assistenzsystemen bietet in dieser Klasse kein anderer Hersteller. Schade: quattro-Allradtechnik oder eine moderne Automatik gibt es nicht für alle Modelle, der Frontantrieb hat dynamische Nachteile. Ansonsten gilt: Der Avant ist ein Alleskönner, speziell der 2.0 TDI ist die optimale Mischung aus Spaß und Sparen.
2. BMW 3er-Touring: der Sportler Die Motorenauswahl ist üppig – die Leistungsausbeute jeweils ebenfalls, die Umweltbilanz sehenswert. Speziell der 320d mit satten 177 PS ist im Vergleich zur Konkurrenz eine Wucht, die Angaben zu Fahrleistungen und Verbrauch bestätigen das. Als Familientransporter ist der neue Touring nicht unbedingt die erste Wahl, es fehlen Platz im Kofferraum und Zuladung. Zu diesen funktionalen Einschränkungen kommt das im Vergleich zu Audi höhere Kostenniveau.
3. MB C 220 CDI T: der Reisewagen Mercedes steht für Sicherheit, Funktionalität und Komfort. Da macht auch das T-Modell der C-Klasse keine Ausnahme. Beispiel Pre-Safe: Weder Audi noch BMW bieten dieses vorausschauende System. Auch die (optionale) Lichttechnik ist innovativ. Dazu passt die umfangreiche Airbagausstattung. Leider hat alles – wie eh und je – einen hohen Preis.

Autor: Jan Horn

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.