Kaufberatung VW Sharan Facelift

Kaufberatung: VW Sharan Facelift Kaufberatung: VW Sharan Facelift

Kaufberatung: VW Sharan Facelift

— 04.03.2004

Freizeit, Sport und Spiel

Seit acht Jahren gibt es den VW Sharan nun schon – Zeit für ein zweites Facelift. Mit einigen neuen Details und leichten Retuschen überzeugt er nach wie durch Variabilität und große Vielseitigkeit.

Neu gestaltete Rückleuchten

Schon kurz nach seiner Markteinführung 1995 gehörte der VW Sharan als Einsatzfahrzeug für Familie, Sport und Spiel zu den beliebtesten Vans in Deutschland. Im vergangenen Jahr musste er sich aber bei den Verkaufszahlen von seinem jungen Bruder VW Touran (auf Golf-Plattform; ab 20.275 Euro) überholen lassen, der mit modernerem Fahrwerk und spritzigeren Motoren aufwartet. Mit einer großen Auswahl an Motoren und Ausstattungen ist der Sharan aber immer noch eine gute Alternative. Wenn auch keine ganz billige.

Frisch geliftet steht der Wolfsburger des Baujahrs 2004 jetzt bei den Händlern. Von vorne erkennbar an verchromtem Kühlergrill, kantigem Haubendesign und Außenspiegeln mit integrierten Blinkern. Das Heck zeigt sich mit neu gestalteten Rückleuchten im eckig-runden Design, die Schweller wurden verbreitert.

Der Rest blieb in bewährter Form. Federung und Dämpfung sind komfortabel abgestimmt, sodass der Sharan Bodenwellen und leichte Schläge so mühelos schluckt wie ein Ozeanriese. Schnelle Kurvenkombinationen sind dagegen nicht sein Ding: Es wird ungemütlich wie in einem Schiff bei Windstärke acht. Verständlich bei der Fahrzeughöhe von 1,81 Metern und mindestens 1,7 Tonnen Leergewicht.

Nussbaum-Wurzelholz und Leder

Überzeugend ist nach wie vor die Variabilität des Vans mit den serienmäßigen fünf Einzelsitzen. Ein weiterer Stuhl in der (engen) dritten Sitzreihe kostet 280 Euro, zwei 560 Euro. In Sachen Ausstattung stehen insgesamt fünf Linien zur Wahl: Basis, Comfortline, Trendline, Highline, und Family. Zur Basis gehören sicherheitsrelevante Dinge wie ABS, ESP und vier Airbags. Kopfairbags für die ersten beiden Reihen kosten dagegen 605 Euro Aufpreis. Servolenkung und Klimaanlage gestalten die Fahrt im Sharan angenehm.

Bei Comfortline kommen zusätzlich unter anderem elektrische Fenster hinten, elektrisch verstellbare Außenspiegel und Funkfernbedienung der Zentralverriegelung dazu. Die Innenausstattung erhält durch andere Farben einen höherwertigen Eindruck.

Sportlich soll der Sharan als Trendline wirken: Höhenverstellbare Sportsitze, 16-Zoll-Alufelgen, dunkel getönte Scheiben hinten und Chrom-Applikationen innen und außen gehören unter anderem dazu. Edel geht es mit dem Highline weiter. Nussbaum-Wurzelholz und Leder machen den Van zum teuren Business-Liner. Familien sind mit dem Family samt integrierten Kindersitzen und Klimaautomatik gut beraten.

Technische Daten und Motorisierungen

Von den drei Benzinern und drei Dieseln (nur Euro 3) können wir die beiden TDI-Aggregate mit 115 PS (ab 28.800 Euro) und 130 PS (ab 29.600 Euro) empfehlen. Mit der Pumpe-Düse-Einspritzung laufen beide zwar relativ rau, sind aber spritzig und sparsam. Der 90-PS-TDI ist mit dem schweren Van dagegen überfordert.

Günstiger, wenn auch träge: der 2,0-Liter-Benziner mit 115 PS. Ab 26.250 Euro zu haben, ist er satte 2550 Euro billiger als der vergleichbare Selbstzünder. Nur Vielfahrer machen diesen Preisvorteil mit dem Diesel wieder wett. Leistungsstärker und ein nettes Spielzeug sind zwar der 1.8-Turbomotor (150 PS) und der Sechszylinder (204 PS), aber auch wesentlich durstiger und teurer.

Fazit, Ausstattungen und Zeugnis

Fazit Geräumig und gutmütig ist der Sharan, wenn auch nicht mehr taufrisch. automobil TEST-Empfehlung: der 115 PS starke 1.9 TDI Comfortline mit zusätzlichen Extras.

Die Sharan-Konkurrenz

Im Van-Segment muss sich der VW Sharan u. a. gegen so starke Konkurrenz wie Ford Galaxy, Peugeot 807 oder Renault Espace behaupten.





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