KBA-Jahresbericht 2005

KBA-Jahresbericht 2005

— 28.03.2006

Rückläufige Rückrufe

123 Rückrufaktionen für rund 1,4 Millionen Autos registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt im Jahr 2005. Das sind zehn Prozent weniger als 2004.

Einmal im Jahr gibt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die Zahl der registrierten Rückrufaktionen bekannt. 2005 waren es 137, lautet die frohe Kunde aus Flensburg – immerhin ein Rückgang um zehn Prozent gegenüber 2004. Insgesamt waren 1.362.630 Autos betroffen, davon seien 52 Prozent höchstens drei Jahre alt gewesen, die betagtesten hatten sogar schon 28 Jahre auf dem Buckel.

Als größte Schwachstelle entpuppte sich die Fahrzeugmechanik, sie war bei zwei Dritteln der Werkstattkandidaten der Grund für den Rückruf. In knapp 70 Prozent der Fälle mußten Defekte an Bremsen, Fahrwerk, Lenkung, Motor, Abgasanlage, Kraftstoff- oder Insassenschutzsystem abgestellt werden.

"Über die insgesamt im Markt durchgeführten Rückrufaktionen gibt es keine verläßlichen Zahlen, da eine Meldepflicht der Hersteller nur für bestimmte Produkte und besonders gravierende Fälle vorgesehen ist", räumt das KBA allerdings ein. Eine Meldepflicht bestehe nur für besonders gravierende Fälle. Überwiegend stellen sich die Hersteller aber "freiwillig und ohne eine gesetzliche Verpflichtung ihrer Verantwortung", heißt es aus Flensburg.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.