Kepler Motion in Dubai 2009

Kepler Motion auf der Dubai Motor Show 2009

— 15.12.2009

Supersportler mit satten 800 PS!

Wenn ein Tempo-Junkie ein Auto entwickelt, kann dabei nur ein Monster wie der Kepler Motion herauskommen. 800 PS, Hybridantrieb und 2,5 Sekunden bis Tempo 100 stehen auf der Agenda. Premiere ist auf der Dubai Motor Show 2009.

Russ Wicks ist – im positiven Sinn – verrückt. Der Mann hält gleich mehrere Geschwindigkeits-Weltrekorde mit Booten und Autos. Jetzt hat der Ami mit seinem Unternehmen Kepler Motors sein erstes Auto entwickelt. Und es ist – welche Überraschung – ein Supersportwagen. Für die Premiere des Motion (Bewegung) getauften Boliden auf der Dubai Motor Show (16. bis 20. Dezember 2009) hat sich Wicks gleich die richtige Zielgruppe ausgeguckt, denn sicher werden einige der 50 geplanten Einheiten in den Sammlungen solventer Scheichs landen. Und der Motion bewegt wirklich was: Er kombiniert einen 550 PS starken 3,5-Liter-Ford-EcoBoost-Motor und zwei Turboladern mit einem 250 PS-Elektromotor mit Lithium-Ionen-Herz. Macht zusammen 800 muntere Gäule. Wobei der Benziner die Hinterräder antreibt, der E-Motor gibt Stoff an der Vorderachse. Dieses einzigartige Allradsystem soll den Motion in 2,5 Sekunden auf Tempo 100 katapultieren und für rund 330 km/h Spitze gut sein.

Mitte 2011 will Kepler Motors liefern

Im Heck sitzt ein doppelt aufgeladener Ford-Motor mit 3,5-Litern Hubraum.

Ein Fahrzeug wie der Motion kann nur die typische Sportwagen-Optik haben: ultraflach (1,19 Meter), breit (zwei Meter), relativ kurz mit 4,44 Metern. Dazu ein böser Blick mit schmalen Scheinwerfern, große Lufteinlässe, kuppelartiges Dach und natürlich extragroße Schlappen. Vorn sind 19-Zöller der Dimension 275/35 ZR 19 montiert, hinten 20-Zöller in der Größe 335/30 ZR 20. Doch das Team aus handverlesenen Ingenieuren hat für den in Handarbeit entstehenden Motion noch mehr in petto: Die Karosserie ist selbstverständlichen aus einem extrem leichten und harten Carbonfasermix. Auch beim Monocoque-Chassis setzen die Amis konsequent auf Leichtbau. Die Carbon-Keramik-Bremsen sollen nicht nur brachial verzögern, sondern dank sogenannter Aero-Rotoren auch höllischen Temperaturen standhalten. Die sieben Gänge des Getriebes lassen sich über Schaltpaddles am Lenkrad wechseln. Dazu spendieren die Amis für den Zweisitzer ein aktives Fahrwerk, verstellbare Aerodynamik, eine Launch Control sowie einen programmierbaren "Track Assist" zur Anpassung an bestimmte Rennstrecken. Ab Mitte 2011 will Kepler Motors die ersten Motion ausliefern. Der Preis ist noch ein Geheimnis.

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