KFZ-Kennzeichen-Reform: Neue Kennzeichen

— 28.12.2012

Das Retro-Kürzel ist da!

Das Interesse an neuen Ortskürzeln auf Kfz-Kennzeichen ist riesig. Die ersten Kennzeichen wurden schon gedruckt. Alle neuen Kennzeichen im Überblick!



(dpa) Das Comeback alter Regionalkürzel auf Kfz-Kennzeichen in Deutschland kommt voran. Zwei Wochen nach Inkrafttreten der Rechtsgrundlage hat das Bundesverkehrsministerium auf Antrag mehrerer Länder gut 70 alte Kürzel genehmigt, die bei Gebietsreformen weggefallen waren. In Sachsen können demnach 45 alte Buchstabenkombinationen reaktiviert werden, in Nordrhein-Westfalen elf und in Niedersachsen acht, wie das Ministerium mitteilte. Rheinland-Pfalz wurden 6 Retro-Kürzel genehmigt, Schleswig-Holstein eines. Aus Thüringen lagen im Ministerium 20 Altkennzeichen vor, für die es zunächst noch keine Genehmigungsbescheide gab.

Neue-alte Kfz-Kennzeichen: Diese Regionalkürzel sind genehmigt

Sachsen:

AE (Auerbach), Zulassungsbezirk Vogtlandkreis. Bisheriges Kürzel: V

1 von 254
Seit 1. November können Länder beim Bund alte Kürzel beantragen. Viele Kreise haben sich dafür ausgesprochen und wollen so die regionale Identität stärken. Der Bund genehmigt die Kürzel in der Regel, wenn sie nicht schon vergeben sind und nicht gegen gute Sitten verstoßen.

Noch ein neues Schild: Das Wechselkennzeichen ist da!

Wie das Schild, so der Fahrer? Manchmal ist das Wunschkennzeichen ein Griff ins Klo.

In Niedersachsen hat Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) bereits die ersten neuen Kennzeichen an Autofahrer in Einbeck übergeben. Niedersachsen erhielt vom Bund die Genehmigung für die Einführung von vorerst zehn historischen Kennzeichen – die Nachfrage ist teilweise sehr groß. In Hann.Münden oder Duderstadt etwa liegen hunderte Reservierungen von Autobesitzern für die Kennzeichen vor. Im Norden des Landes dürfen die Bürger in Bremervörde ab sofort wieder mit dem Nummernschild BRV fahren, in Norden mit NOR. Auch in den Gemeinden Alfeld, Duderstadt, Hannoversch Münden, Braunlage, Clausthal-Zellerfeld, Einbeck, Bad Gandersheim und Rinteln können die Einwohner von heute an wieder ihre alten Kennzeichen beantragen. Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) glaubt, dass viele Bürger mit den neuen alten Kennzeichen ihre Heimatbindung unterstreichen wollen. Er verspricht sich davon aber auch zusätzliche Marketingeffekte für die Kommunen.

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