Garage

Kfz-Versicherung

— 20.11.2008

Du zahlst, wie du lebst

Die Lebenssituation eines Autobesitzers ist für die Höhe des Versicherungsbeitrages wichtiger als der Fahrzeugtyp. Letztendlich aber gilt: Vergleichen ist alles.

Autofahrer sollten bei der Wahl ihrer Kfz-Versicherung unbedingt die Tarife und Bedingungen vergleichen. Doch noch entscheidender als die Wahl des Fahrzeuges sind dabei die Lebensumstände eines Fahrzeugbesitzers. Das hat das unabhängige Verbraucherportal toptarif.de jetzt anhand einer Studie errechnet. So kann der 43 Jahre alte Fahrer eines Golf IV durch Wechsel bei der Versicherungsart, aber auch durch einen Wohnortwechsel, weniger Fahrleistung oder den Anbau einer Garage, seinen Beitrag von ursprünglich 1727 Euro um 1595 Euro senken. "Die Höhe der Policen bei einzelnen Versicherungen kann abhängig vom Fahrerprofil um bis zu 220 Prozent variieren", erklärt toptarif-Versicherungsexperte Thorsten Bohg.

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Versicherer erstellen persönliches Profil

Das Portal formuliert den Einfluss der Lebensumstände an einem konkreten Beispiel: "So zahlt ein Student, der einen VW Passat Variant bei der HUK24 versichern will, im Jahr knapp 800 Euro für Kfz-Haftpflicht und Teilkasko, junge Familien und Beamte für dieselben Konditionen zwischen 440 Euro und 460 Euro und ein Rentner nur knapp 250 Euro", so Bogh. "Der Einfluss des Faktors Auto ist im Vergleich dazu wesentlich geringer, vor allem wenn es sich um die gleiche Wagenklasse handelt", erklärt der Experte. Trotzdem sind auch hier Tarif-Unterschiede von 50 Prozent möglich. Der Trend bei den Versicherern gehe aber dazu, das persönliche Profil der Kunden immer stärker zu berücksichtigen. So lässt sich durch das richtige Versicherungspaket enorm viel Geld sparen. Auch Fahranfänger sollten den Vergleich zwischen den Anbietern nicht scheuen, toparif.de beziffert die Preisunterschiede auf bis zu 1000 Euro jährlich.

Obacht bei der Fahrzeugwahl

Natürlich ist die Wahl des Fahrzeuges ebenfalls mitentscheident für die Versicherungsprämie. So behauptet das Verbraucherportal, Fahrer der Automarken Mercedes-Benz, Nissan oder Chrysler verursachen im Schnitt deutlich höhere versicherungspflichtige Schäden als zum Beispiel BMW-, Audi- oder Opel-Fahrer. Toptarif ermittelte die Zahlen auf Basis der durchschnittlichen Typklassen-Werte der Kfz-Versicherungen. Besonders sicher fahren demnach statistisch gesehen Skoda-, Suzuki-, Daihatsu- und Volkswagen-Besitzer. Mit Hilfe des statistischen Unfallrisikos ermitteln die Versicherer die Tarife. Dadurch kann es bei gleichem Fahrerprofil und gleicher Regionalklasse allein auf Basis des Kfz-Typs zwischen Chrysler- und Skoda-Fahrer zu einem Prämienunterschied von bis zu 300 Euro jährlich kommen. Aber auch hier gilt: Vergleichen ist alles. Autobsitzer können in noch bis zum 30. November ihre Kfz-Versicherung wechseln.
Bedingungen Beitrag (in Euro)
Ausgangslage: Fahrer lebt in Berlin, Schadensfreiheitsklasse 10, fährt VW Golf IV Baujahr 2004 30.000 km/Jahr 1727
Da der Golf bereits vier Jahr alt ist, wechselt der Besitzer in die Teilkasko 1172
Statt zehn unfallfreien Jahren ist der Fahrer bereits 20 Jahre unfallfrei 984
Nur der Halter und seine Frau nutzen den Pkw 589
Der Fahrer zieht nach Würzburg um 432
Das Auto befindet sich im Erstbesitz des Fahrers 410
Der Fahrer baut eine Garage an 349
Der Fahrer wechselt in den öffentlichen Dienst 323
Bei einer Beamtenlaufbahn reduziert sich der Beitrag weiter 290
Durch den kürzeren Weg zur Arbeit reduziert sich die Fahrleistung auf 12.000 km/Jahr 224
Der Fahrer wechselt von der Allianz zur Tochter Allianz24 132
Gesamtersparnis pro Jahr 1595

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