Kfz-Versicherung wechseln

— 02.11.2012

So viel Geld können Sie sparen

Bis zum 30. November können Autofahrer ihre Kfz-Versicherung kündigen und zum neuen Jahr zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Wie hoch das Sparpotenzial ist, zeigt ein Vergleich der jeweils teuersten und günstigsten Tarife.

Mit Beginn des Herbst startet die Wechselsaison bei der Kfz-Versicherung: Bis zum 30. November können Versicherte ihre Verträge regulär kündigen, um zum neuen Jahr zu einem anderen Anbieter zu wechseln. autobild.de hat nachgerechnet, wie viel sich dabei tatsächlich sparen lässt. Dazu haben wir mit unserem Vergleichsrechner die Versicherungsbeiträge für 33 Modelle aus allen Fahrzeugklassen ermittelt. Der Unterschied zwischen günstigstem und teuerstem Tarif betrug zum Teil mehrere Hundert Euro. Spitzenreiter aus unseren Rechenbeispielen war ein BMW 520d, für den beim günstigsten Anbieter für Haftpflicht und Vollkasko 418,46 Euro anfielen, beim teuersten Anbieter dagegen 1234,17 Euro – eine Differenz von 815,71 Euro.

Ihre passende Kfz-Versicherung!

Auch wenn dieser Fall nur ein Beispiel ist – nach Angaben des Vergleichsportals Transparo lag bei der Auswertung von fast 20.000 Vergleichsberechnungen die durchschnittliche Differenz zwischen teuerstem und günstigstem Tarif bei mehr als 500 Euro. Doch ist das günstigste Angebot auch immer das beste? Sicher nicht. Hier gilt es, die Leistungen der Anbieter im Detail zu vergleichen. Wie hoch sind etwa die Deckungssummen, besteht der Versicherungsschutz auch bei grober Fahrlässigkeit und welche Schäden deckt eine Kaskoversicherung im Detail ab? Auch beim Vergleich der Leistungen helfen Vergleichsrechner, da sich mit ihnen einzelne Vertragsdetails verschiedener Anbieter übersichtlich gegenüberstellen lassen. Stichproben von autobild.de haben gezeigt: Sogar bei vergleichbaren Leistungen ergibt sich zwischen den Tarifen unterschiedlicher Versicherungen oftmals eine Differenz von mehr als hundert Euro.

Im Überblick: Alles zum Thema Kfz-Versicherung

Mitunter reicht es schon aus, auf einzelne Leistungen wie die Abdeckung von Schäden durch Marder oder die so genannte Mallorca-Police zu verzichten, um noch deutlich mehr herauszuholen. Es lohnt sich also, genau zu überprüfen, ob solche Leistungen wirklich benötigt werden. Wichtig: Achten Sie vor dem Wechsel des Anbieters darauf, dass der neue Tarif keine versteckte Verschlechterung mit sich bringt – etwa durch eine ungünstigere Staffelung beim Schadensfreiheitsrabatt.

Die zehn wichtigsten Spartipps

1. Sie wollen Ihre Autoversicherung nicht wechseln? Lassen Sie dennoch Ihre Police nach dem Tarif für Neukunden kalkulieren. Denn oft zahlen die weniger als treue Altkunden. Doch Vorsicht: Beim Wechsel in einen neuen Tarif können eventuell Leistungen abweichen.

Autoversicherung 1 von 10
Auch wer den Anbieter nicht wechseln möchte, kann eventuell sparen. Unser Tipp: Fragen Sie Ihre Versicherung (anonym) einmal nach den Beiträgen für Neukunden, denn die sind oftmals deutlich günstiger als die für treue Altkunden. Ist bei ähnlichen Leistungen eine Ersparnis drin, wechseln Sie in den neuen Tarif. In der Bildergalerie oben finden Sie die Tarifvergleiche* für 33 Modelle aus allen Fahrzeugklassen.

*Versicherungsprofil für alle Datensätze: Mann, 50 Jahre, verheiratet, Angestellter; Zulassung: Frankfurt/M. (PLZ 60311), keine Garage, kein Wohneigentum, Nutzung privat, Erstzulassung und Versicherungsbeginn 1.11.2012, Führerschein seit 1982, Ehepartner (45) fährt mit, VK/TK 300/150 Euro SB, SF-Klasse 25 in KH und VK, 12.000 Kilometer pro Jahr, Fahrzeug eigenfinanziert.
Autor:

Jan Kretzmann

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