Kfz-Kennzeichen

Kfz-Zulassung

— 13.06.2012

Die neue Freiheit

Vorbei die Zeit, in der auf einen Blick klar war, wo der Vordermann wohnt: Das Nummernschild fürs ganze Autoleben soll kommen, die Heimat bleibt nach Umzügen auf dem Kfz-Kennzeichen.

Es gibt Autofahrer, die haben es echt nicht leicht. Pinneberger (Schleswig-Holstein) etwa. Ihr PI steht bei vielen für "Provinz-Idiot". Fahrer aus Homberg (Hessen, HR) werden als "Hessisches Rindvieh" verspottet, die Ludwigshafener (Rheinland-Pfalz, LU) müssen sich "Loser Unterwegs" anhören. Bald könnten Kfz-Kennzeichen gar nichts über die Herkunft der Fahrer aussagen. Die Verkehrsminister von Bund und Ländern haben einen Plan: ein Kennzeichen, ein ganzes Autoleben lang. Das heißt: Ab 2013 erhält der Wagen bei Neukauf das Ortskürzel seines Zulassungsbezirks und kann es dann bis zum Verschrotten behalten.

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Natürlich nur, wenn der Besitzer das will; er kann bei Umzug oder bei Halterwechsel auch eine frische Nummer beantragen. Vorteil der neuen Regelung: Es müssen nach Umzug oder Verkauf keine Schilder angeschafft werden, das spart Geld. Wer sich beim Einwohnermeldeamt ummeldet, soll auch den Fahrzeugschein umschreiben lassen können – und das alte Kennzeichen behalten. Nummernschild mitnehmen – in Hessen geht das schon, wenn man in einen anderen Zulassungsbezirk zieht, etwa von HR nach KS (Kassel). Erst beim Wechsel in ein anderes Bundesland ist das Ortskürzel auch dort bisher futsch.

Autor: Bernd Volkens

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