Kia auf der AMI 2007

Kia auf der AMI 2007: cee'd Sporty Wagon Kia auf der AMI 2007: cee'd Sporty Wagon

Kia auf der AMI 2007

— 04.04.2007

Platz, Gas, Luxus, Sport

Mit vier Premieren kommt Kia zur AMI in Leipzig. Am Start sind cee'd Kombi, cee'd LPG, der frische Opirus und ein sportlicher Rio.

Die AMI ruft und Kia folgt. Vom 14. bis 22. April 2007 sind die Koreaner mit vier Deutschland-Premieren auf der Messe in Leipzig. Mitgebracht haben sie die Kombiversion des cee'd (Sporty Wagon), den modellgepflegten Opirus, eine Hybridversion des Rio sowie den cee'd mit Flüssiggas und eine Sportausführung des Rio (Rio VSR).

cee'd Kombi: Sporty Wagon

Mach hoch das Tor: Ab September gibt's den cee'd auch als Kombi.

Bereits auf dem 77. Genfer Salon präsentiert, gibt der cee'd Sporty Wagon nun auch in Deutschland seinen Einstand. 2,35 Zentimeter Längen- und einen Zentimeter Höhenwachstum sowie knapp 200 Liter mehr Ladevolumen unterscheiden den "Sporty Wagon" vom Steilheckmodell. Damit kommt er auf eine Länge von 4,5 Metern und auf ein Kofferraumvolumen von 534 Litern. Der Anschlag der Heckklappe ist um 2,25 Zentimeter nach vorne versetzt – damit soll der Kofferraum einfacher zu be- und entladen sein. Die Motoren und Getriebe übernimmt der Kombi von der Limousine. Somit reicht sein Leistungsspektrum von 90 bis 143 PS. In drei Ausführungen (LX, EX und TX) wird er zu haben sein, insgesamt 18 Varianten ergeben sich aus den möglichen Kombinationen. Marktstart: September 2007.

Neues Spitzmodell: Kia Opirus

Für 39.900 Euro bekommt der Opirus-Käufer fünf Meter Korea-Luxus.

Ab sofort steht der überarbeitete Oprius beim Händler. Die Fünf-Meter-Limousine habe "ausgewogenere Proportionen, ein hochwertigeres Interieur mit neuen Hightech-Elementen sowie ein stärkeres und zugleich sparsameres V6-Benzin-Triebwerk", verspricht Kia. Angetrieben wird die Limousine von einem 3,8-Liter-V6-Triebwerk, das den bisherigen 3,5-Liter-Motor ablöst. Die Leistung stieg mit 266 PS um gut 30 Prozent gegenüber dem Vorgängermotor (203 PS). Gleichzeitig hat der Opirus 122 Kilo abgespeckt, was sowohl Verbrauch als auch Fahrleistungen zugute kommt. Dank 353 Newtonmeter Drehmoment beschleunigt der Neue in 7,5 Sekunden auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h. Die Änderungen am Blechkleid sind schnell aufgezählt: abgesenkte Motorhaube, breiterer Kühlergrill, überarbeitete Frontscheinwerfer, neue vertikale Heckleuchten und eine Auspuffanlage mit zwei verchromten Endrohren. Innen sind Armaturentafel, Instrumenteneinheit sowie Mittel- und Tunnelkonsole samt Bedienelemente für das Audio- und das Klimasystem neu gestaltet. Beheizbare und kühlbare Vordersitze, elektrisch einstellbare Pedale und ein übersichtlicheres Tripcomputer-Display sind ebenfalls neu. Los geht's bei 39.900 Euro.

Kleinwagen mit zwei Herzen: Kia Rio Hybrid

Kraft der zwei Herzen: Im Rio Hybrid arbeiten Benziner und Elektromotor.

Kia hat dem Rio einen Hybrid-Antrieb eingepflanzt. Der besteht aus einem 1,4-Liter-Benziner mit 90 PS und einem Elektromotor mit 16 PS. Die Kraftübertragung erfolgt über ein stufenloses CVT-Getriebe. Der Elektromotor unterstützt den Benziner beim Starten und Beschleunigen. Die beim Bremsen freigesetzte Energie wird für das Aufladen der Batterie genutzt. Der bis zu 180 km/h schnelle Zwitter soll auf 100 Kilometern 5,3 Liter Kraftstoff verbrauchen und den Sprint auf 100 km/h in 12,2 Sekunden bewältigen. Laut Hersteller stößt der Rio Hybrid 126 Gramm CO2 pro Kilometer aus.

Alternativer Kompakter: cee'd LPG

Mit einer Flüssiggas-Variante des cee'd verstärkt Kia seine grünen Absichten. Besonderes Erwähnenswert aus Herstellersicht: Nach 40.000 Kilometern soll sich der Mehrpreis für den cee'd LPG amortisiert haben, von da an würde gespart werden. Deshalb sollen nach und nach alle Kia-Modelle folgen.

Kleines Sportdress: Rio VSR

Vorraussichtlich ab Sommer 2007 kann der kleine Rio bei Bedarf in einen Sportler verwandelt werden. Zumindest optisch. Beim Rio VSR bekommt der Kunde modifizierte Schürzen, einen markanten Kühlergrill, Seitenschweller, Scheinwerferblenden, einen dicken Endschalldämpfer, ein Sportfahrwerk sowie 17-Zoll-Alus. Zu Preisen wollte sich Kia noch nicht äußern. Das Schweigen wird erst auf der AMI gebrochen.

Autor: Jan Kriebel

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