Kia Carens 1.7 CRDi: Fahrbericht
— 13.03.2013So fährt sich der neue Kia Carens
Auf dem Genfer Autosalon 2013 feierte die vierte Generation des Kia Carens Premiere, im Mai ist Marktstart. Der erste Fahrbericht checkt die neuen Talente des Vans.
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Genug Preislisten gewälzt – was kann der Van? Vor allem reichlich Mann und Material bunkern. Maximal 1650 Liter schluckt der Koreaner. Alle hinteren Sitze (und sogar der Beifahrersitz) lassen sich im Carens äußerst unproblematisch und mit wenig Kraftaufwand zusammen- oder entfalten. Die Federung des Kia arbeitet grundsätzlich komfortabel, allerdings rumpeln seine harten 17-Zoll-Reifen etwas steifbeinig über kurze Unebenheiten. Gut: Auf allen Plätzen sitzt man bequem, die Vordersitze stützen gut, selbst in der dritten Reihe können es Erwachsene eine Weile aushalten.
Beim Antreten legt der Kia zäh los. Speziell aus dem Stand heraus vertragen sich die etwas hubraumschwache Maschine und das recht hohe Leergewicht des Carens nicht optimal. Zudem reduziert das Getriebe die Drehzahlen zwischen Motor und Antriebsrädern zu stark. Sprich: Die längere Übersetzung hemmt den Sprintspaß im Carens zusätzlich. Auf den Verbrauch wirkt sich das etwas gemäßigtere Temperament kaum aus. Der Van verbrennt laut Werksangabe knapp unter fünf Liter Diesel auf 100 Kilometer.
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Kommentare zum Artikel (2)
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Der Wagen gefällt mir auf Anhieb. Hab ihn zwar nur auf den Bildern gesehen, aber nach dem ersten Studium der Prospekte sagt der Bauch eindeutig - Ja!
Schön, dass ein Familienfahrzeug so aufregend aussehen kann.
Nur die angebotene Farbpalette ist für die sportliche Optik irgendwie zu trist - diverse Silbemetallic-Töne, Dunkelblau, Dunkelbraun und Schwarz, das wars schon...
In Rot würde ich ihn sofort ordern... Mit 18-Zöllern versteht sich...
Schicker und sicherlich auch qualitativ tauglicher und praktischer Wagen. Allerdings hätte man ihm mit dem Modellwechsel gleich einen schönen Namen verpassen können.