Kia cee'd im Kälte- und Klimatest

Kia cee'd Kia cee'd

Kia cee'd im Kälte- und Klimatest

— 09.10.2010

Für kühle Rechner

Beim Kauf eines Kia cee'd kann der Kunde richtig Geld sparen. Leider sparen die Koreaner bei ihrem Kompaktwagen auch, und zwar an einer guten Heizung. Dem Kia cee'd fehlt es in unserem Extremtest einfach an Power.

Günstiger Preis, gute Ausstattung, sieben Jahre Garantie – die Argumente, die für den cee’d sprechen, sind bekannt. Aber ist billiger womöglich auch schlechter, gerade wenn es um Feinheiten wie eine Klimaautomatik geht? 750 Euro kostet diese bei Kia (im Paket mit
anderen Extras), sie verfügt über eine Zwei-Zonen-Regelung (links und rechts getrennt), und sie ist sehr einfach bedienbar. Weiteres Zubehör, wie die wählbare Intensität der Gebläseunterstützung, fehlt. Nicht aber separate Luftkanäle zur Klimatisierung des hinteren Fußraums. Die sind in der Kompaktklasse inzwischen Standard. Kann der Kia mithalten? Antwort: Ja. Der Test beweist: Der Koreaner klimatisiert nicht schlechter als der Klassendurchschnitt.

Erster Test: Abkühlen

Beim Abkühlen fällt der Kia nicht aus dem Rahmen, obwohl er viel Gebläseunterstützung braucht.

Zugegeben, er ist nicht der Schnellste beim Runterkühlen. Aber der Rückstand gegenüber dem Besten beträgt nur ein paar Minuten. 30 Grad im Kopfraum verzeichnen unsere Messgeräte hier nach 14 Minuten. Zu diesem Zeitpunkt ist es im Citroën noch sieben Grad wärmer. Auffallend: Der Kia benötigt viel Gebläseunterstützung. Die Temperaturen an den Ausströmern sind relativ hoch, die Kühlleistung vergleichsweise gering. 3 von 5 Sternen.

Zweiter Test: Aufheizen

Zunächst ergeht es den Kia-Insassen nicht schlechter als denen im BMW: Nach sieben Minuten steigt das Thermometer vorn in Kopfhöhe auf null Grad. Doch dann fehlt es der Heizung einfach an Kraft. Die 16 Grad, die sich einigermaßen wohlig anfühlen, brauchen 28 Minuten. Im BMW herrschen dann bereits 29 Grad.

Selbst nach einer Stunde sind 25 Grad das höchste der Gefühle. Kühl bleibt es auch lange im Fußraum, während im Fond noch ein paar Grad weniger anliegen. Zu extrem? Zum Vergleich haben wir auch bei minus zehn Grad gemessen: Dann erreicht der Kia oben die plus 16 nach zehn Minuten (Bester: Citroën in knapp fünf Minuten). 3,5 von 5 Sternen.

Dritter Test: Abtauen

Sicher muss in der Praxis erst mal der Eiskratzer ran. Aber was nützt das, wenn dann die Scheibe mangels Warmluft wieder zufriert? Sie kennen das. Und im Kia ist diese Gefahr nicht von der  Hand zu weisen. Nach zehn Minuten sind in unserem Test erst 35 Prozent des Sichtfelds frei. Volle Sicht dauert 25 Minuten. 2 von 5 Sternen.

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