Kia GT Studie: IAA 2011

— 09.09.2011

Das ist ein Kia!

Kia beschreitet auf der IAA neue Wege. Mit der Studie GT präsentieren die Koreaner ihren ersten Hecktriebler. Unter der Haube sitzt ein 395 PS starker 3,3 Liter-Turbo-Benziner.



Bei Kia wird's jetzt sportlich. Schon in der Vorankündigung verrieten die Koreaner, dass sie auf der IAA mit der Studie einer viersitzigen Sportlimousine ein ganz neues Kapitel aufschlagen wollen. Nun gibt es endlich nähere Informationen: Die Aussage mit dem neuen Kapitel trifft zu. Und auch der Wunsch nach Sportlichkeit soll anscheinend kein Lippenbekenntnis bleiben. Denn bei dem 4,69 langem Konzept handelt es sich um den ersten Kia mit Heckantrieb. Seine Vorbilder sind die GT-Klassiker der 70er Jahre. Und so trägt die Studie dann auch folgerichtig den Namen Kia GT. In Gedanken an die großen Vorbilder geraten die Kia-Designer ins Träumen und schwärmen von "luxuriösen, eleganten Fahrzeugen, in denen die Passagiere stilvoll, entspannt und mit hoher Geschwindigkeit von Paris nach Südfrankreich fegen konnten". Eine ähnliche Anmut und Sportlichkeit wollten sie auch für ihren GT – allerdings doch bitte "ohne aggressive oder überhebliche Züge".

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Typisch GT: große Motorhaube, weit vorn positionierte Vorderräder, nach hinten versetzte Kabine, steil abfallendes Heck.

Wenn man sich schon an etwas gänzlich Neues heranwagt, dann soll das auch jeder gleich auf den ersten Blick erkennen. Deswegen war es den Designern wichtig, dass schon die Fahrzeug-Proportionen deutlich machen, dass es sich bei dieser Studie nur um eine Sportlimousine mit Heckantrieb handeln kann. Daher die große Motorhaube, die weit vorn positionierten Vorderräder, die nach hinten versetzte Kabine und das steil abfallende Heck. Die Hutze auf der Motorhaube und die kupferbeschichteteten Bremssättel hauen in dieselbe Kerbe. "Es war ein gutes Gefühl, an einem Auto zu arbeiten, das morgen schon die Straße herunterfahren könnte", sagt Kia-Chefdesigner Peter Schreyer. Wie real der Kia GT ist, verrät ein Blick auf die technischen Daten: Angetrieben wird die sportliche Limousine von einem herkömmlichen 3,3-Liter-V6 mit Turboaufladung und Benzindirekteinspritzung, keine Rede von Elektro-, Hybrid- oder Brennstoffzellentechnik. Stramme 395 PS und 534 Newtonmeter soll der V6 mobilisieren und seine Kraft über eine Acht-Stufen-Automatik an die Hinterräder abgeben. Zu möglichen Fahrleistungen schweigt Kia.

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Den Innenraum entern die Passagiere über gegenläufig öffnende Türen. Ins Auge fallen die an geschwungenen Stützen befestigten Sitze und die gläserne Instrumenteneinheit. Sie soll an die 2010er Paris-Studie Pop erinnern. Der ausgeprägte Getriebetunnel soll an die Kraft des GT erinnern. Quasi als optischen Ausgleich haben die Designer dafür auf eine Flut an Bedienelementen im Cockpit verzichtet. Die Außenspiegel werden durch Kameras ersetzt, die ihre Bilder auf zwei dünne LED-Bildschirme an den Türen übertragen.

Autor: Stephanie Kriebel



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