Kia Koup Concept

Kia Koup Concept Kia Koup Concept

Kia Koup Concept

— 26.03.2008

Der nächste Koup

Kia stellt auf der New Yorker Auto Show das "Koup Concept" als kompakten Sportler vor. Gegen den knallroten, 289 PS starken Renner wirkt der europäische pro_cee'd fast schon harmlos.

Kia zaubert in New York die nächste Studie aus dem Hut und haut damit richtig auf den Putz: Koup Concept heißt der koreanische Coup, der nicht nur optisch Dynamik verbreitet, sondern auf der New York International Auto Show 2008 auch mit mächtig Leistung protzt: Unter der Haube tobt ein Zweiliter-Benziner, der dank Turboaufladung und Direkteinspritzung satte 289 PS leistet und 294 Newtonmeter Drehmoment zwischen 2000 und 4000/min auf die Kurbelwelle wuchtet. Die Verteilung der Kräfte an die Vorderräder übernimmt eine Sechsgang-Automatik, die über Schaltwippen am Lenkrad auch manuellen Eingriff erlaubt. Das Kraftwerk packt Kia im Koup unter eine lange Motorhaube, sportlich geht's weiter mit einer extrem flachen Winschutzscheibe samt coupéartigem Panoramadach und einer frechen Abrisskante als Heckspoiler. Dass der Koup ein echter Sportler sein will, unterstreicht auch der große Grill mit Lufteinlässen links und rechts sowie der verchromte Auspuff mit zwei Endrohren. 19-Zöller und kräftig ausgestellte Radhäuser sowie Carbon-Applikationen runden das schlüssige Sportpaket ab.

Innen geht die Sportschau weiter

Integrierter Spoiler, zwei verchromte Endrohre: Das nennt man einen sportlichen Abgang.

Für amerikanische Verhältnisse ist der Koup eher ein Kleinwagen: Gerade 4,50 Meter lang dürfte er der Fast-Food-Nation mit einem Radstand von 2,85 Metern und einer Breite von 1,85 Metern fast schon ein wenig eng um die Hüften werden. Zumal er vier eng geschnittene Einzelsitze beherbergt, die mit schwarzem und grauem Leder bezogen wurden. Reichlich Carbon gibt's auch im Interieur, auffällig sind die rot illuminierten Instrumente in durchscheinender Optik und der winzige Schalthebel. Gestartet wird per Knopfdruck. Zur Studien-Ausstattung gehören ESP, eine variable Dämpferregelung, sechs Airbags und ein Reifendruckkontrollsystem. Bleibt die Frage, ob der Koup auch nach Europa kommen könnte. Kia macht dazu keine Angaben, designt wurde der Korea-Coup aber zunächst für den US-Markt.

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