Kia KV7: Detroit Auto Show 2011 – UPDATE

— 11.01.2011

Coole Kiste aus Korea

Von wegen Billigheimer: Kia setzt immer mehr auf Design. Auf der NAIAS in Detroit steht mit der Studie KV7 eine richtig coole Kiste. Und die könnte in ähnlicher Form tatsächlich in Serie kommen. autobild.de zeigt neue Fotos!



Wird aus der einst grauen Maus ein Paradiesvogel? Kia jedenfalls kämpft gegen das Image des farblosen Billigproduzenten mit schillernden Studien. Und weil einige Studien erstaunlich nah in die Serie umgesetzt wurden, sollte man genau hinsehen, wenn die Koreaner ein neues Fahrzeug auf einer Messe präsentieren. Auf der Detroit Auto Show 2011 (13. bis 23. Januar) steht die Studie KV7, mit Gimmicks wie Flügeltüren hinten oder einem Holzboden aus Teak. Die vier Sitzschalen in Quitschegelb sind schwenkbar, ansonsten wirkt der Innenraum ausgesprochen aufgeräumt. Im hinteren Bereich befinden sich eine Mini-Lounge für drei Personen sowie integrierte Staufächer. Drückt der Fahrer den Startknopf, fährt der Armaturenträger 15 Zentimeter auf ihn zu. Infotainmentsystem, die Klimaanlage und das Navigationssystem werden mit Hilfe einer einfach zu bedienenden Trackball-Maus unterhalb des Displays bedient. Mit Hilfe von LEDs sollen verschiedene Lichteffekte zur Erhellung der Passagiere beitragen und Lounge-Athmosphäre verbreiten. Hinten gibt es klappbare Monitore, damit die Insassen während der Fahrt im Netz surfen können, denn natürlich verfügt der KV7 über Internet.

Überblick: Die Stars auf der Detroit Auto Show 2011

Der KV7 ist groß geraten, 4,87 Länge, 2,03 Meter Breite, 1,73 Meter Höhe und der üppige Radstand von 3,10 Meter versprechen Platz satt. Weit ausgestellte Radkästen und extrem kurze Überhänge lassen einen gewissen Sportsgeist erkennen. Dazu tragen auch die fetten 20 Zöller mit Pneus der Dimension P255/45 R20 bei. Auch der Motor ist eine Neuheit: Der mittels Turbolader aufgeladene 2,0-Liter-Benziner mit Direkteinspritzung soll es auf bis zu 285 PS bringen und wird an ein Sechsgang-Automatikgetriebe gekoppelt. Trotz der Leistung soll das Aggregat weniger als acht Liter verbrauchen. Die Frontscheinwerfer setzen auf LED-Technik. Dazu kommen Nebelscheinwerfer, die sich als durchgehende LED-Reihe über die gesamte Fahrzeugfront spannen, sowie LED-Blinkleuchten in den Außenspiegeln und am Heck. Schulter- und Dachlinie bilden durch vertikale Linien eine lässige Einheit, die Heckscheinwerfer sind extrem schmal und in den hinteren Kotflügel hineingezogen. Dass die coole Kiste in ähnlicher Form kommen könnte, ist nicht unwahrscheinlich: Der KV7 würde dann in den USA gegen Honda Element oder Ford Expolorer antreten. Die Flügeltüren werden wir im Serienmodell dann aber garantiert nicht wiedersehen.

Überblick: Alle News und Tests zu Kia



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