Kia Magentis Facelift

Kia Magentis Facelift 2009 Kia Magentis Facelift 2009

Kia Magentis Facelift

— 06.01.2009

Gesicht gestrafft

Mit einem großen Facelift will Kia seine Mittelklasse Magentis fit für Europa machen. Vor allem die Front erhält das typische Markengesicht von Designchef Peter Schreyer. Auch in der Länge legt der Koreaner zu.

Bisher war der Kia Magentis eher eine graue Maus in der Mittelklasse. Zu langweilig, zu amerikanisch kam der Koreaner nie über ein Nischendasein hinaus. Doch jetzt hat Designchef Peter Schreyer die Stufenhecklimousine mit seinem Team entrümpelt und kräftig aufgefrischt. Zum Modelljahr 2009 wurden Motorhaube, Kühlergrill, Scheinwerfer, Nebelscheinwerfer und der vordere Stoßfänger sowie am Heck die Kofferraumklappe, die Rückleuchten und der hintere Stoßfänger neu gezeichnet. Vor allem die Front profitiert vom Facelift. Der Grill wurde deutlich größer und glänzt mit reichlich Chrom, die Scheinwerfer sind nach hinten gezogen und lassen den Magentis deutlich dynamischer wirken. Die Rückleuchten erhalten einen neuen Schwung und erinnern an den alten Audi A4. Wen wundert's, denn dort hat Schreyer früher entworfen.

Bis zu 20 PS mehr Leistung

Die Linie bleibt unangetastet, Kia setzt auf die klassische Stufenheck-Limousine.

Das Wachstum um 6,5 Zentimeter auf 4,80 Meter Länge ist wohl in erster Linie den neuen Stoßfängern zuzuschreiben. Der Kofferraum legt um fünf Liter auf 500 Liter minimal zu. Innen verordneten die Designer dem Magentis neue Farben, wesentlich wichtiger sind jedoch die neue Zentralkonsole, die aufgefrischte Armaturentafel und die Instrumenteneinheit, die nun drei rot beleuchtete Rundinstrumente beherbergt. Dazu gibt es künftig ein CD-Radio mit sechs Lautsprechern samt USB-2.0-Port und AUX-Eingang serienmäßig. Die drei Motoren wurden allesamt stärker bei weniger Verbrauch: Der Zweiliter-Diesel leistet künftig 150 PS (bisher 140 PS) und soll durchschnittlich 6,0 Liter auf 100 Kilometern konsumieren. Die Benziner-Basis mit zwei Litern Hubraum kommt dank variabler Ventilsteuerung und variablem Ansaugsystem auf 164 PS (bisher 144 PS), beschleunigt in 9,9 Sekunden von null auf Tempo 100 und verbraucht laut Kia durchschnittlich 7,5 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer. Auch der 2,7-Liter V6 wird etwas kräftiger und mobilisiert 193 statt bisher 188 PS. Er rollt immer mit einer Fünfstufen-Automatik zum Kunden, während der Basis-Benziner serienmäßig mit einer manuellen Fünfgangschaltung ausgeliefert wird. Der Selbstzünder hat sechs Gänge, auf Wunsch ist für beide eine Vierstufenautomatik erhältlich.

Markentypisch üppig: Die Ausstattung ist nahezu komplett

Innen wurde kräftig aufgeräumt, der Instrumententräger komplett aufgefrischt.

Bereits ab Werk verfügen die Zweiliter-Modelle unter anderem über Klimaanlage, elektrische Fensterheber, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Nebelscheinwerfer, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Diebstahlwarnanlage, Parksensoren hinten, Lichtsensor, Regensensor und einen Bordcomputer. ESP mit Traktionskontrolle, sechs Airbags sowie aktive Kopfstützen gehören ebenfalls zum Grundpaket. Im V6 kommen unter anderem Klimaautomatik, Leder-Teilausstattung, Sitzheizung vorn, ein Tempomat, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und eine Auspuffanlage mit Doppelendrohr hinzu. Die Preise stehen noch nicht fest, bisher kostete der Magentis mindestens 22.450 Euro. Dort dürfte sich auch die neue Kia-Mittelklasse einreihen.

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