Kia Niro (Genf 2016): Vorstellung

Kia Niro (Genf 2016): Vorstellung

— 17.02.2016

Kias neues 20.000-Euro-SUV

Kia hat den Niro enthüllt! Das Kompakt-SUV steht auf dem Genfer Autosalon 2016. Es kommt mit Hybridantrieb und soll besonders sparsam sein.

Die Serienversion des Kia Niro ist fertig. Europapremiere hat das Kompakt-SUV auf dem Autosalon Genf 2016 (3. bis 13. März 2016). Laut Kia wurde das kleine SUV in Korea und den USA von Grund auf neu entwickelt. Hohe Schultern am Heck, eine schmale Charakterlinie an der Seite und die Kia-typische "Tigernase" zeichnen das Äußere aus. Der 4,36 Meter lange Niro steht auf 18-Zöllern und ordnet sich zwischen Soul und Sportage ein.

Autosalon Genf 2016: Highlights

Das Infotainment-System heißt UVO3 und kommt mit Sieben-Zoll Display. Android Auto und Apple CarPlay sind auch am Start.

Neben der Plattform wurde auch der benzin-elektrische Hybrid-Antriebsstrang völlig neu entwickelt: Das System besteht aus dem 1,6-Liter-GDI-Benziner mit 105 PS, einem E-Motor mit 32 kW, einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe und einer Lithium-Ionen-Polymer-Batterie mit 1,56 kWh. Die Batterie wiegt lediglich 33 Kilogramm. Als Systemleistung des Niro gibt Kia 148 PS an. Der Verbrauch soll bei weniger als 3,8 l/100 km liegen. Nach aktuellem Stand beträgt der CO2-Ausstoß unter 90 Gramm pro Kilometer. Im Innenraum der Serienversion des Niro gibt es ein Dreispeichen-Lenkrad, eine neu entwickelte Tachoeinheit und das UVO3 genannte Infotainmentsystem mit Sieben- oder Acht-Zoll-Display mit optionaler Navigation. Android Auto (erstmals in einem Kia erhältlich) und Apple CarPlay sind auch mit an Bord.

Neuester Stand bei den Assistenzsystemen

Das Heck des Niro ähnelt dem des etwas größeren Sportage.

Für die Sicherheit verwendet Kia hochfesten Stahl, das soll die Struktur der Karosserie festigen. Die Motorhaube und andere Anbauteile sind aus Gewichtsgründen aus Aluminium gefertigt. Sieben Airbags und Isofix-Befestigungen für Kindersitze sind Serie. Assistenzsysteme wie die automatische Bremse mit Fußgängererkennung, ein adaptiver Tempomat sowe Spurhalteassistent, Totwinkelwarner und ein Ausparkassistent, der vor kreuzendem Verkehr hinter dem Fahrzeug warnt, helfen dem Fahrer. In Deutschland startet das kompakte SUV im Sommer 2016. AUTO BILD rechnet mit einem Basispreis von rund 20.000 Euro.

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Autor: Jan Götze

Stichworte:

Kompakt-SUV

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