Kia Optima (New York 2015): Sitzprobe

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Kia Optima (New York 2015): Sitzprobe

— 02.04.2015

Platz da, jetzt kommt Kia!

Europäische Qualitätsansprüche treffen auf amerikanische Komfortwünsche – in einer koreanischen Limousine. So beeindruckend ist der neue Kia Optima.

Es geht doch! Qualität und US-Limousinen waren nicht immer beste Freunde. Doch Kia-Chefdesigner Peter Schreyer vereint mit dem neuen Optima europäische Ansprüche mit amerikanischem Komfort wie kaum ein anderer auf dem US-Markt. Und das auch noch ausgerechnet in einem koreanischen Produkt! Da wird man sich vor allem bei VW die Haare raufen.

Dimensionen jenseits der Mittelklasse

Video: Kia Optima (NYIAS 2015)

Erste Sitzprobe im neuen Optima

Mit dem Gesicht der Sportspace-Studie aus Genf zeigt sich der Optima von außen modern und nicht zu überladen. Die Limousine ist gewachsen und misst nun 4,86 Meter in der Länge, 1,86 Meter in der Breite und hat einen Radstand von 2,81 Metern. Und obwohl der Optima auf den ersten Blick mehr athletisch als aufgeblasen wirkt, hat man im Innenraum grandiose Platzverhältnisse. Im Fond ist für die Beine immer noch viel Luft, selbst wenn der Vordermann seinen Sitz weit zurückgefahren hat. Auch im Kopf- und Schulterbereich bedrängt nichts die Insassen. Lediglich die Sitzflächen könnten etwas härter gepolstert sein. Doch die Amis stehen auf die weiche Bestuhlung.

Piekfein verarbeiteter Innenraum

Selbst mit etwas mehr Körperfülle passt man locker in den Kofferraum des Kia Optima.

Schier unendliche Weiten tun sich im Kofferraum auf. In dem Ding könnte man gleich mehrere Personen schmuggeln. Im übersichtlich gestalteten Cockpit kommen Softlacke, Metalle und Leder zum Einsatz. Alles ist so piekfein verarbeitet, dass man meinen könnte, in einem Golf mit Highline-Ausstattung zu sitzen. Herr Schreyer hat das Knowhow von VW natürlich mitgebracht. Nur die Plastikschaltwippen hinter dem kleinen griffigen Lederlenkrad stören den positiven Eindruck.

Umfangreiches Angebot an Sicherheitsassistenten

Das Multimedia-System kommt zuerst mit Android-Unterstützung. Später folgt Apple CarPlay. Die Bedienung erfolgt über ein 8-Zoll-Touchscreen.

Auch technisch ist der Optima auf Höhe der Zeit. Das Multimedia-System kommt zuerst mit Android-Unterstützung. Später wird Apple CarPlay folgen. Die Bedienung erfolgt über ein 8-Zoll-Touchscreen. USB-Anschlüsse vorne in der Mittelkonsole und im Fond sorgen für den Saft der Smartphones. Auf Seiten der Sicherheitsassistenten gibt es ein 360-Grad-Kamera-System, Totwinkelwarner, Notbremssystem, automatisch abblendendes Licht und weitere Features. Am Anfang stehen drei Motoren mit fünf Leistungsstufen zur Auswahl, darunter auch ein neuer 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbo mit 180 PS. In den USA ist der auslaufende Optima für umgerechnet rund 23.000 Euro zu haben. Da fallen uns Europäern bei dem Gesamtpaket kaum noch Worte ein!

Kia Optima (New York 2015): Sitzprobe

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Robin Hornig

Fazit

Zunächst kommt der neue Kia Optima in den USA auf den Markt, die Präsentation der EU-Version dürfte im September 2015 zur IAA erfolgen. Wir können nur hoffen, dass er viel von dem frisch enthüllten US-Optima übernimmt. Der überzeugt auf ganzer Linie.

Stichworte:

Limousine

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