Kia pro_cee’d 1.6 GDI: Fahrbericht

— 13.03.2013

So fährt sich der Kia pro_cee’d

Kia bringt eine dreitürige Variante des cee'd. Als schickes Coupé will der Kompakte sportlichen Anspruch mit Alltagstauglichkeit verbinden. Ob das klappt, verrät der erste Fahrbericht.

Nach Fünftürer kommt der cee'd nun auch als "pro". Dabei ist er viel mehr Coupé als dreitürige Variante des normalen Kompakten – ohne allzu viel Alltagstauglichkeit einzubüßen. Ein Diesel (1.6 CRDi mit 128 PS) und ein Benziner (1.6 GDI, 135 PS) stehen zur Auswahl. Moderner ist er geworden: Ein Einparkassistent hilft, in enge Lücken zu kurbeln, ein Spurhalter piept, falls die der pro_cee'd über die Seitenlinie driftet, und ein Doppelkupplungsgetriebe sortiert automatisch die Gänge.

Überblick: News und Tests zum Kia cee'd

Unterwegs im pro_cee’d: Der Motor gibt sich unauffällig, die Federung arbeitet ordentlich.

Der 1.6er Benziner arbeitet unauffällig, spielt weder den lauten Krakeeler noch den wilden Temperamentsbolzen. Die sehr synthetische Elektro-Lenkung passt nicht zum sportlichen Anspruch, dafür arbeitet die Federung ordentlich. Lohnt sich der Kauf? Der pro_cee'd ist schicker als der Fünftürer, dabei kaum weniger funktional. Dazu die typischen sieben Jahre Garantie – so trifft Auto-Spaß auf Konto-Kontrolle. Also ein Tipp. Fazit nach dem ersten Treffen Schicker Flachmann – mit Hausmannskost unter der Haube, denn über 135 PS geht's nicht hinaus.

Kia cee'd GT: Genfer Salon 2013

Kia cee'd GT Kia cee'd GT Kia cee'd GT



Autor:

Jan Horn

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Kommentare zum Artikel (17)

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Calo
16.03.2013, 12:33Uhr

@Jupp aus B. am Rhein
Ihren Beitrag hab jetzt ich nicht ganz verstanden?! Oder hat Benjamin Blümchen japanische oder koreanische Wurzeln?

Das mit den japanischen Automarken in Deutschland ist 30 Jahre her, diente nur als Beispiel wie es schon einmal abgelaufen ist. Einige erinnern sich noch gut daran. Vor allem wenn man, wie ich, in der Branche tätig war (nicht bei einem der japanischen Hersteller).

Das Hyundai/Kia ein koreanischer Konzern ist, dürfte hinreichend bekannt sein. Nur, sollte man sie halt nicht unterschätzen wie es damals mit den Japanern oftmals passiert ist.
Das war gemeint, nichts anderes.

Jupp aus B. am Rhein
16.03.2013, 11:33Uhr

@ Calo:
Gut gebrüllt, Löwe - mit Deinen Ausführungen über "Japaner"; Aber Hyundai/KIA "Japaner" ???
Wie sagte schon Benjamin Blümchen ??? ... törööööööööööööö ...

Calo
16.03.2013, 09:29Uhr

@electronikfreak
:-) Ich kann Ihnen versichern: Mit dem Alter hat das eher wenig zu tun!
Immerhin haben Sie aber dann ja noch die Einführung der Japaner mitgemacht in Deutschland. Die wurden anfangs belächelt und in Grund und Boden verdammt.
Das macht heute niemand mehr, sie sind eine ernstzunehmende Alternative geworden. Mit dem Hintergrundwissen sollte man Hyundai/Kia auf jeden Fall auch mal sehen!
Wirklich "deutsche" Autos gibt es ohnehin nicht mehr, die Fertigung erfolgt bei jedem großen Hersteller global.
Das "gerade übernommen" war im Sinne von "gerade deshalb" (nicht "gerade erst") gemeint. Allerdings dauert die Entwicklung eines Fahrzeugs auch einige Jahre und es gibt mehrere Kia-Modelle...

Hoffi83
16.03.2013, 08:32Uhr

Ich finde Hyundai und Kia wirklich sehr gut. Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt einfach. Das Design ist eigenständig geworden und die Konzerne sind gesund, was dem Kunden vertrauen gibt. Viele sagen immer bei höherer Ausstattung sind die Fahrzeuge teurer, vergessen aber das andere Marken bei höherer Ausstattung auch teurer werden. Ich fahre Hyundai, vielleicht bin ich inzwischen zu anspruchsvoll um einen Opel zu fahren. Aber jedem das seine.

electronikfreak
16.03.2013, 00:27Uhr

Der Designer ist nach ihren Angaben im Jahre 2006 zu Kia gewechselt und hat die Aufgabe gerade erst übernommen? Was hat er denn die letzten sieben Jahre gemacht?
Aber im Ernst. Für ein gutes und stimmiges Gesamtpaket braucht es mehr als einen Designer. Bei Kia und Hyundai fehlt mir einfach diese Gediegenheit der (vor allem) altehrwürdigen deutschen Marken wie Mercedes und Opel.
Vielleicht bin ich mit meinem Alter von einem halben Jahrhundert auch schon ein bisschen zu anspruchsvoll.
Trotzdem, nichts für ungut. Jedem das seine.

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