Kia Soul: Fahrbericht

Kia Soul (2014) Kia Soul (2014) Kia Soul (2014)

Kia Soul: Fahrbericht

— 17.03.2014

So fährt der neue Kia Soul

Kia bringt Ende März 2014 die zweite Generation des Soul auf den Markt. Die coole Kiste ist gewachsen und wird auch etwas teurer. Fahrbericht!

Der coole Kasten aus Korea geht in die zweite Generation: Nur vier Jahre nach seinem Debüt bringt Kia jetzt den neuen Soul an den Start. Die Preise steigen dabei auf 16.990 Euro. Der Verkauf beginnt Ende März 2014. In der Form ist er nahezu unverändert, dafür aber im neuem Format ein bisschen größer und geräumiger und vor allem beim Fahren deutlich erwachsener, rückt der wie ein Würfel auf Rädern gezeichnete Crossover technisch näher an den cee'd und übernimmt große Teile seiner Plattform. Das lässt den Wagen nicht nur erwachsener aussehen, sondern vor allem auch entspannter fahren.

Das neue Fahrwerk macht den Soul aus

Die hoch gerückten Rückleuchten erhält auch die zweite Soul-Generation.

Vor allem auf schlechten Straßen spürt man am besten, was sich beim Generationswechsel am stärksten verändert hat. Nicht das Design oder der Antrieb, sondern das Fahrwerk machen den neuen Soul aus: Eine gelassenere Federung mit längeren Wegen, eine steifere Karosse, zwei Zentimeter mehr Radstand und eine präzisere Lenkung mit verstellbarem Charakter, die nicht mehr so viele Stöße nach innen weitergibt – so wirkt der Soul reifer und cruist deshalb viel gelassener durch die Landschaft. Diese Gelassenheit schadet auch dem Fahrer nicht. Zum einen, weil der Soul auch nach dem Generationswechsel eine coole Kiste bleibt, in der man sich selbst von der Hektik der Großstadt nicht anstecken lässt. Und zum anderen, weil die vertrauten Motoren ohnehin eher auf Reisen als Rasen ausgelegt sind.

Der Kasten wirkt weniger verspielt

Vertraut – so umschreibt man am besten auch das Design des neuen Soul. Zwar haben sich die Kreativen im Kia-Studio in Kalifornien bei der zweiten Auflage stark von der Studie Track'ster aus dem Jahr 2012 inspirieren lassen. Deshalb wirkt der Kasten aus Korea jetzt nicht mehr ganz so verspielt und ein zugleich ein bisschen sportlicher. Aber typische Merkmale wie die aufrechte, selbstbewusste Haltung, die breiten Schultern, die charakteristische Fenstergrafik, die hoch gerückten Rückleuchten sowie die souveräne Bodenfreiheit im Stil eines Geländewagens bleiben erhalten.

Interieur und Ausstattung legen zu

Innen wird der Soul deutlich schicker, auf Wunsch gibt es klimatisierte Sitze.

Dazu gibt es einen neuen Innenraum, der deutlich vornehmer ausgeschlagen ist als früher, sowie ein Cockpit, das sich stärker dem Fahrer zuwendet. Softtouch-Oberflächen, Klavierlack, zweifarbiges Leder und hochauflösende Displays – die Zeiten, in denen Kleinwagen der Verzicht auf Rädern waren, sind längst vorbei. Das merkt man nicht zuletzt auch an der Liste mit den Ausstattungsoptionen. So kommt der Soul nicht nur mit neuen Sicherheitsfeatures, sondern auch mit Komfortextras wie einem gewärmten Lenkrad und klimatisierten Sitzen in der ersten sowie beheizten Polstern in der zweiten Reihe, einem Internetradio und dem Online-Zugriff auf Datenbanken für Spritpreise und Sonderziele. Außerdem wachsen Bein-, Schulter- und Kopffreiheit auf allen Plätzen und der Kofferraum fasst nun samt des großen Ablagefachs im Wagenboden bis zu 354 Liter.
 

Kia Soul EV: Fahrbericht

Kia Soul EV Kia Soul EV
Das Format ist neu, die Form gereift und die Ausstattung erweitert – nur unter der Haube bleibt alles beim Alten. Denn wie bisher gibt es den Soul bei uns wahlweise mit einem Benzin-Direkteinspritzer oder einem Turbodiesel. Beide Motoren haben 1,6 Liter Hubraum, wurden vom Vorgänger übernommen und haben deshalb ganz ähnliche Eckdaten. Für den Benziner sind das 132 PS, 161 Nm, 180 km/h Spitze und ein Normverbrauch von 6,5 Litern und beim Diesel stehen 128 PS, 260 Nm, 180 km/h und 5,0 Liter im Datenblatt. Dass die Antriebsentwicklung aber nicht ganz untätig war, wollen die Koreaner in diesem Sommer beweisen. Dann gibt es den Soul als ersten Kia außerhalb Koreas auch mit Elektroantrieb.

Autor: Thomas Geiger

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