Kia Sportage im Test (2016): Fahrbericht

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Kia Sportage (2016): Fahrbericht

— 22.01.2016

Kia schärft den Sportage

Der neu aufgelegte Kia Sportage sieht nicht nur eleganter aus, er legt auch beim Komfort deutlich zu. AUTO BILD ist das SUV schon gefahren!

Der Sportage ist eine Erfolgsgeschichte für Kia. Auf der IAA 2015 erblickte die neue Generation das Rampenlicht, ausgestattet mit einer komplett neuen Plattform, die mehr Fahrkomfort verspricht. AUTO BILD machte den Check bei einer ersten Ausfahrt.

Das Heck mit den schmaleren Rückleuchten lässt den Sportage dynamischer wirken.

Der Erfolg des Kia Sportage hat sicher auch etwas mit seinem gefälligen Design zu tun. Der sogenannte Tigernasen-Grill wurde nachgeschliffen, die C-Säule ist immer noch breit, und die Profile in den Seiten sind ausgeprägter als zuvor. Das neue Heck sieht eleganter aus, weil die Rückleuchten weniger wuchtig ausfallen. Dafür glänzen jetzt vorn LED-Nebelleuchten im Icecube-Design.

Kia Sportage im Test (IAA 2015): Sitzprobe

Das Familien-SUV ist ein ausgeglichener Charakter

Der Kofferraum ist unter Verzicht auf ein Ersatzrad mit 491 bis 1492 Liter größer geworden.

Bei der Testfahrt über Land schlägt sich die vierte Generation des SUVs achtbar. Der bärige 2.0 CRDI mit 185 PS liefert den nötigen Fahrspaß, der sich mit dem geschmeidigen Sechsgangschalter gut dosieren lässt. Erster und zweiter Gang sind kurz übersetzt, im dritten und vierten lassen sich schaltfaul fast alle Fahrmanöver meistern. Der fünfte und sechste sind für die Langstrecke. Wer mehr als nur von A nach B rollt, wird sich etwas mehr Rückmeldung von der Lenkung wünschen. Aber sie passt zum ausgeglichenen Charakter des Familien-SUV. Das Fahrwerk poltert nicht wie früher, sondern sorgt für ein komfortables Dahinrollen. In zügig gefahrenen Kurven wünscht man sich mehr Stabilität, aber mit dem Serien-Allrad im stärkeren Zweiliter-Diesel und der variablen Kraftverteilung zieht der Koreaner stoisch sicher seine Bahnen.

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Innen setzt der neue Sportage auf alte Stärken – hier gibt es viel Platz. Ellenbogen können ausgefahren werden, die Kniefreiheit im Fond ist fast schon üppig. Allenfalls für lange Oberkörper wird es hinten etwas knapp. Der Kofferraum ist unter Verzicht auf ein Ersatzrad mit 491 bis 1492 Liter größer geworden und bietet noch ein zwölf Liter großes Unterflurfach für Krimskrams.

Hochwertiger Anblick im Cockpit

Der Innenraum wirkt edel, sauber verarbeitet und durch das neue Multimedia-System zeitgemäß.

Zudem hat Kia die Oberflächen hübscher ausgelegt. Die Maserung im Armaturenbrett sieht edler aus als bislang, die Hochglanzschwarz-Optik in der fahrerorientierten Mittelkonsole kommt da kaum mit. In der empfehlenswerten Ausstattung "GT Line" locken Extras wie Rückfahrkamera, Notbremsassistent, Chromzierteile, Achtzoll-Navi und Ledersportsitze.

Kia Sportage (2015): Marktstart und Preis

Autor: Ulrich Safferling

Stichworte:

SUV

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