Kia Venga EV auf dem Genfer Autosalon 2010

Kia-Studie Ray Kia-Studie Ray

Kia Venga EV auf dem Genfer Autosalon 2010

— 03.03.2010

E-Kia am Genfer See

Jetzt fährt auch Kia elektrisch: Zum Genfer Autosalon 2010 haben die Koreaner dem Venga einen E-Motor eingepflanzt. Seine Europa-Premiere feiert die Hybrid-Studie Kia Ray.

Am Elektroauto kommt kein Hersteller mehr vorbei. Auch Kia nicht. Auf dem Genfer Autosalon 2010 (4. bis 14. März) stellen die Koreaner mit dem Venga EV ihren ersten Stromer vor. Dafür hat Kia einen 110 PS starken Elektromotor ins Heck des Mini-Vans gepflanzt, der die Vorderräder antreibt. Er beschleunigt die Studie in 11,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ermöglicht eine Höchstgeschwin­digkeit von 140 Stundenkilometern. Energie erhält der Motor durch eine Batterie mit 24 Kilowattstunden Kapazität. Der Akku arbeitet mit der LiPoly-Techno­logie (Lithium-Ionen-Polymer), die eine Reichweite von 180 Kilometern ermöglicht. Mit einer Schnellladefunktion lassen sich die Akkus des Venga EV laut Kia innerhalb von 20 Minuten zu 80 Prozent wieder aufladen, an der heimischen Steckdose dauert der Ladevorgang acht Stunden, um wieder bei 100 Prozent zu sein.

Zur Sonderseite: Die Highlights auf dem Genfer Autosalon 2010

Noch ist der Kia Ray Hybrid eine Studie, doch schon 2012 soll ein Serienmodell folgen.

Erstmals in Europa zu sehen ist der Kia Ray. Das Showcar wurde im Kia Design Center America entwickelt und gibt einen Ausblick auf ein Plug-in-Hybridauto, das 2012 auf den Markt kommen soll. Die Studie fällt erstaunlich sportlich aus, kommt als flaches Coupé mit einem schwungvollen Fließheck, über dessen gesamte Breite ein LED-Lichtband läuft. Das erinnert ein wenig an Volvo. Die weit nach hinten gezogene Heckscheibe sind von zwei breiten C-Säulen eingefasst. Der Ray hat vier gegenläufig öffnende Türen, deren Öffnungsmechanismus völlig verborgen bleibt. Die B-Säule fehlt. Der Ray ist 4,40 Meter lang, 1,85 Meter breit und 1,36 Meter hoch und voll auf Windschlüpfrigkeit getrimmt. Daraus resultiert der sehr gute cW-Wert von 0,25.

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Als Motor Nummer 1 dient ein Vierzylinder mit 16 Ventilen und Benzin-Direkteinspritzung, der 115 PS leistet. Zweites Triebwerk ist ein Elektromotor mit 106 PS Leistung, das zwischen Benziner und Getriebe integriert wird. Die maximale Systemleistung liegt bei 153 PS. Die Kraftübertragung auf die Vorderräder erledigt ein CVT-Getriebe (stufenlose Automatik). Im Elektromodus soll der Hybrid 80 Kilometer weit kommen, die Reichweite im kombinierten Betrieb beträgt laut Kia 1200 Kilometer. Die in Leichtbauweise gefertigten Front- und Rücksitze sind lediglich an der Außenseite in den Seitenschwellern verankert und wirken daher, als würden sie schweben. Das Armaturenbrett wirkt luftig elegant, der Mix aus hellen und braunen Materialien betont den edlen Auftritt.

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