Kim Schmitz bekommt Fuhrpark zurück

Kim Schmitz bekommt Fuhrpark zurück

— 17.04.2014

Kim Dotcom bald wieder mobil?

Kim Dotcom soll seine beschlagnahmten Vermögenswerte zurückbekommen. Darunter auch ein beachtlicher Fuhrpark inklusiver dicker Luxuslimousinen.

(dpa) Der in den USA angeklagte deutschstämmige Internet-Unternehmer Kim Dotcom soll seine in Neuseeland beschlagnahmten Vermögenswerte zurückbekommen. Ein Gericht in Auckland weigerte sich, einen Beschluss zur Beschlagnahmung von Autos, Bargeld, Schmuck, Kunstwerken und anderem im Wert von 11,8 Millionen neuseeländische Dollar (7,4 Millionen Euro) zu erneuern, berichtete Radio Neuseeland am 17. April 2014. Allein der beachtliche Fuhrpark von von Kim Dotcom umfasste 26 Gefährte, darunter auch Motorräder und Jetski. Passend zur Körperfülle ihres Besitzers bestand die Schmitz-Flotte aber überwiegend aus dicken Luxusdampfern, viele davon mit Stern auf der Haube (sieh Galerie).

Kim Schmitz bekommt Fuhrpark zurück

Die Sachen waren auf Antrag der US-Behörden bei einer Razzia im Januar 2012 auf seinem Anwesen in Coatesville bei Auckland beschlagnahmt worden. Die neuseeländische Polizei nahm Dotcom damals vorübergehend fest. Er ist der Gründer der Datenplattform Megaupload: Bei ihr habe es massive Copyright-Verletzungen gegeben, sagen die US-amerikanischen Ankläger. Der Schaden für Rechteinhaber belaufe sich auf einer halben Milliarde Dollar. Sie schlossen die Plattform. Die USA haben Dotcoms Auslieferung beantragt. Dotcom kämpft dagegen. Dotcom erfuhr am Vorabend von der Entscheidung und twitterte Fotos von sich selbst mit mehreren seiner Luxusautos. Ihm gehören unter anderem ein pinkfarbener Cadillac aus dem Jahr 1959 und ein Rolls-Royce Phantom. Wenn die Ankläger nicht in Berufung gehen, müssen die Vermögenswerte innerhalb von zwei Wochen zurückgegeben werden.

Dotcom berichtete auf Twitter zudem, er habe in Hongkong eine Klage gegen die Schließung von Megaupload eingereicht. Vor wenigen Tagen legten die sechs großen Hollywood-Studios und der amerikanische Musikindustrie-Verband RIAA mit eigenen Klagen gegen Megaupload und den Unternehmer nach. Dotcom stellte inzwischen eine neue Datenplattform mit den Namen Mega auf die Beine.

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