Kindersitze im Test

— 10.03.2010

Welche Kindersitze taugen was?

Gute Nachricht für alle Eltern: Die neuen Kindersitze sind bequemer geworden und deutlich leichter zu bedienen. AUTO BILD hat 13 aktuelle Modelle auf ihre Alltagstauglichkeit getestet.

"Papi, wann sind wir endlich da?" Kennen Sie das? Kaum sind die Kleinen angeschnallt, wollen sie wieder aussteigen. Kein Wunder: In den engen Kindersitzen fühlen sich Kinder oft wie gefesselt. Immerhin ließen sich die Hersteller in den letzten Jahren einige Kniffe einfallen, um die Sitze für unseren Nachwuchs bequemer zu gestalten und die oft recht umständliche Bedienung zu vereinfachen. Beispiele: • Durchdacht: Die Schlafposition beim Cybex Pallas lässt sich einstellen, ohne das Kind abzuschnallen und dabei zu wecken. • Vielseitig: Recaros Young Profi Plus kommt auf Wunsch mit Buggy, Kinder- und Babyschalenwagen. • Komfortabel: Die Fußstütze des Maxi-Cosi Rodi XR verhindert eingeschlafene Kinderbeine. • Preiswert: Bei Maxi-Cosi kann man die Isofix-Basis* vom Pebble für den größeren Pearl weiterverwenden.

Welcher Sitz für welches Kind? Hier finden Sie es heraus

Für die Sicherheit der Kinder ist die richtige Kindersitz-Größe entscheidend. Gruppe 0/0+: bis 13 Kilogramm. Die Babyschale nur auf dem Beifahrersitz anschnallen, wenn der Airbag ausgeschaltet ist. Sonst droht Lebensgefahr. Gruppe 0/1: von Geburt bis 18 Kilogramm. Den Gruppe-0/1-Sitz stramm mit dem Autogurt anschnallen. Dann das Kind mit den Fünfpunktsitzgurten im Kindersitz sichern. Gruppe 1: 9 bis 18 Kilogramm. Bei Gruppe-1-Sitzen reguliert eine Gurtklemme in Schulterhöhe den Gurtverlauf. So kann dieser stets der Größe des Kindes angepasst werden. Gruppe 2/3: 15 bis 36 Kilogramm. In Sitzen der Gruppe 2/3 werden größere Kinder angeschnallt. Bei ihnen wird der Gurtverlauf an Schulter und Hals nur über die Höhe des Sitzkissens reguliert. Die detaillierten Testergebnisse lesen Sie in der Bildergalerie. Und hier geht es zum Kindersitz-O-Mat.

*) Update: Maxi-Cosi ruft Isofix-Basisstation zurück!

Achtung, Nachtrag zu den Kindersitzen Maxi-Cosi "Pebble" und "Pearl": Nach Redaktionsschluss gab Maxi-Cosi bekannt, dass alle vor dem 3. März 2010 produzierten FamilyFix-Basisstationen zurückgerufen werden. Im Falle eines Unfalls gewährleiste die Basis möglicherweise nicht mehr die optimale Sicherheit und den gewünschten Schutz für das Kind. Mehr Infos zum Rückruf gibt es hier!
Autor:

Birgit Meier

Fazit

Gute Kindersitze müssen nicht nur sicher sein, sondern sich auch einfach bedienen lassen und Komfort bieten. Was nützt ein sicherer Sitz, wenn Kinder nicht darin sitzen wollen, weil er eng ist oder sie darin schnell schwitzen? Windet sich das Kind im Sitz, ist die Sicherheit dahin. Die meisten Hersteller haben das erkannt und bauen ihre Sitze entsprechend. Das kostet leider ein bisschen mehr.

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Fremde Bewertungen

Kommentare zum Artikel (14)

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Ich
16.05.2012, 20:59Uhr

Und was ist mit den REBOARDEN? Die sicherer sind als alle Sitze? Nur umständlich ein und auszubauen aus Autos!

phabi
07.04.2010, 13:36Uhr

Interessiert sich hier auch jemand für den Artikel, oder nur für die Beine?!?
*rolleyes*

Heiner
16.03.2010, 22:10Uhr

Was soll diese Seite!!! Absoluter Käse ohne sinnvollen Inhalt.

Rainer
14.03.2010, 18:58Uhr

Echt sexy, die Pose. Immer wieder lustig zu sehen, wie irgendwelche nicht-Mutter Models fuer solche aufnahmen verwendet werden... :)

dreass
12.03.2010, 12:32Uhr

Warum wird der MaxiCosi Rodi XR in der Bildergalerie mit 2 von 5 Sternen bewertet aber im Sitzomat mit gut? Was stimmt denn nun. Zumal andere Tests in immer weit vorn haben?
dreass

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