Kleine Urlaubsinspektionen

Kleine Urlaubsinspektion – So wird Ihr Wagen urlaubsfit Kleine Urlaubsinspektion – So wird Ihr Wagen urlaubsfit

Kleine Urlaubsinspektionen

— 18.07.2007

So wird Ihr Wagen urlaubsfit

Nichts nervt mehr, als in den Ferien mit einer Autopanne liegen zu bleiben. Hier Inspektions-Tipps, die Ihnen viel Ärger ersparen können.

Ein Blick ins Serviceheft oder auf die Service-Intervallanzeige im Bordcomputer zeigt, wann die nächste Inspektion, Öl- oder beispielsweise der Zahnriemenwechsel ansteht. Fällt der Service voraussichtlich in die Urlaubsreise, rechtzeitig einen Termin mit der Werkstatt vereinbaren und die Inspektion vorverlegen. Warndreieck und Verbandkasten sind in Deutschland Pflicht, eine reflektierende Weste in immer mehr europäischen Ländern, also einpacken. Das Bordwerkzeug sollte komplett sein, der Wagenheber vorhanden und sicher verstaut, die Landkarte griffbereit. Ein passendes Ersatzglühlampen-Set (teilweise vorgeschrieben) ist zusammen mit Sicherungen sinnvolles Zubehör. Ersatz-Keilriemen sind bei seltenen oder älteren Fahrzeugen schwer zu beschaffen. Also vorher kaufen und mitnehmen. Wenn die Fahrzeugbatterie über Verschlussstopfen verfügt: Flüssigkeitsstand prüfen und gegebenenfalls mit destilliertem Wasser nachfüllen, bis zur Markierung oder einen Zentimeter über die Bleiplatten. Vorsicht: Batteriesäure ist ätzend. Schutzbrille tragen und nach den Arbeiten Hände mit viel Wasser waschen.

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Rissige Keil- und Mehrrippenriemen wechseln

Spezialöle vorher besorgen, viele Sorten sind im Ausland nicht erhältlich.

Keil- und Mehrrippenriemen auf Verschleiß kontrollieren. Sind sie rissig, verschlissen oder verhärtet – dann unbedingt vor Reiseantritt wechseln. Richtige Spannung: Zehn bis 15 Millimeter sollten sich die Riemen mit mäßiger Kraft eindrücken lassen (Herstellervorgaben). Quietschen beim Anfahren bedeutet zu wenig Spannung. Motorölstand einige Minuten nach dem Abstellen des Motors kontrollieren (Herstellervorgaben beachten). Peilstab stets nach unten halten. Aufgepasst bei Motoren mit Spezialölanforderungen (zum Beispiel Pumpe-Düse-Diesel Öl oder Longlife-Öl): Diese Öle sind in vielen Urlaubsländern schwer erhältlich, müssen dort eventuell erst über eine Vertragswerkstatt bestellt werden. Für alle Fälle also den voraussichtlichen Bedarf an Spezialöl vorher besorgen und einpacken.

Einwandfreie Bremsflüssigkeit ist lebenswichtig

Wenn Bremsflüssigkeit zu alt ist, kann es Probleme geben: also wechseln.

Einwandfreie Bremsflüssigkeit ist lebenswichtig. Leider ist sie hygroskopisch. Heißt: Sie zieht Wasser aus der Luft. Bei zu hohem Wassergehalt können sich unter starker Beanspruchung Dampfblasen bilden. Im schlimmsten Fall fällt die Bremse aus. Mit einem Messstift wird der Wassergehalt bestimmt. Zu alte Bremsflüssigkeit erneuern lassen. Ein zu niedriger Füllstand der Bremsflüssigkeit ist ein Hinweis auf abgenutzte Bremsbeläge oder Undichtigkeiten in der Bremsanlage: Ab in die Werkstatt! Scheibenbremsbeläge sollten eine Rest-Belagstärke von mindestens fünf Millimetern haben (siehe Herstellervorgaben). Sind es weniger, ab in die Werkstatt. Zieht der Wagen beim Bremsen zur Seite – zum Bremsencheck auf den Prüfstand. Vorsicht: Bremsscheiben nicht mit Fetten oder Ölen in Berührung kommen lassen.

Fahrzeugpapiere (bei Auslandsreisen auch die grüne Versicherungskarte) und andere wichtige Dokumente kopieren und die Kopien an einem sicheren Ort im Gepäck aufbewahren. Noch besser: Unterlagen einscannen und an die eigene E-Mail-Adresse schicken. So können Sie Ihre Kopien bei Bedarf weltweit in Internetcafés ausdrucken. Einen Zweitschlüssel fürs Fahrzeug einpacken, diesen aber niemals im Wagen zurücklassen. Kühlmittelstand bei kaltem Motor am Ausgleichsbehälter ablesen, bei Bedarf Kühlmittel nach Herstellervorschrift nachfüllen. Vorsicht: nie bei heißem Motor. Sichtprüfung auf Undichtigkeiten (Tropfen oder weiße Verdunstungsrückstände an Kühler, Schläuchen und Schellen). Leckagen unbedingt vor Reiseantritt beseitigen lassen. Die Profiltiefe sollte auf allen vier Reifen noch mindestens drei Millimeter betragen, je nach Reisestrecke auch mehr. Alle Reifen auf Risse und Verschleiß kontrollieren. Den Reifendruck entsprechend den Herstellerangaben bei höherer Beladung erhöhen. Nicht vergessen: Auch das Reserverad muss den richtigen Druck haben!
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