Kleinwagen: Audi A1 & Co im Test — 07.09.2010

Fährt der Audi A1 allen davon?

Modelle wie der neue Audi A1 bringen nicht nur junge Mädels zum Schwärmen, setzen aber wohlhabende Eltern voraus. Ein Vergleich mit den ebenfall nicht billigen VW Polo, Citroën DS3 und Fiat 500.

"Aufstiegsorientierte Frauen mit Interesse für Mode, Kultur und Design" – was wir hier lesen, ist keine Kontaktanzeige in der Sonntagszeitung, sondern das Ziel ambitionierter Audi-Verkäufer. Früher hätte man einfach gesagt: höhere Töchter. Junge, lebendige Frauen mit Geschmack und Geld – oder einer besonders flüssigen Tante. Denn das braucht die "junge, lifestyleorientierte, in Metropolen lebende Kundin", sollte sie (darf auch gern ein ER sein) den jüngsten Audi ins Auge fassen. Motto: So klein das Auto, so groß die Preise. Damit steigen die Erwartungen. Aber auch die gebotene Leistung?

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Nicht automatisch. Erstens gibt es ähnlich originelle Konkurrenz von anderen Eltern, und zweitens können auch höhere Töchter und Berufssöhne scharf rechnen. Denen fällt dann auf, dass der aktuelle VW Polo die Messlatte in dieser Klasse schon reichlich hoch legt. Ausgerechnet der kleine Wolfsburger dient zudem als Organspender für den neuen Audi – die beiden teilen sich die Technik-Plattform. Wir nehmen den Damen – und allen Autofans – das Rechnen ab. Zum ersten Vergleich mit dem A1 1.4 TFSI Ambition mit 122 PS bitten wir den 105 PS starken Polo 1.2 TSI Highline sowie zwei weitere Szenegänger von Citroën und Fiat. Der heiße 500 Abarth kann mit 135 PS leistungsmäßig locker gegenhalten. Und Citroëns Antwort auf den A1 heißt DS3 VTi 120 SoChic. Wer gewinnt die Herzen der Töchter?

Die Antwort auf diese Frage finden Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen gibt es als Download im Heftarchiv.
Jan Horn

Jan Horn

Fazit

Audi gewinnt diesen ersten Vergleich nicht. Das kleinere Auto zum höheren Preis kann hier nicht siegen. Er verbraucht mehr als der Polo, wirkt enger als der Citroën und ist langsamer als der Fiat. Ganz anders der Polo: Der beste Kompromiss ist zugleich das bravste Auto. Lebenshungrige Töchter könnten eher zum Fiat Abarth greifen, der aufgeregten Rennsemmel, oder zum DS3. Der Citroën lebt von seiner Originalität. Für den A1 bleibt der (teure) Reiz des Besonderen.

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Kommentare zum Artikel (174)

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Alex
31.03.2011, 10:10Uhr

schoen, da wollt ich mir gerade den Artikel kaufen, Geld wurde abgebucht aber ich habe keinen Zugriff auf den Artikel. whatever!

Weezer
30.09.2010, 13:13Uhr

Also ich muss echt sagen toll das in der AB oder generell in Deutschland immer Italienische Autos (Egal ob Fiat, Lancia oder Alfa Romeo) immer an lezter stelle kommen, aber komischerweise im Ausland zB England Italien oder Frankreich Italienische Autos immer weit vorne zu finden sind.... Naja knappe 19000 € für ein Abarth 500 mit 135 ps das kann ja nix sein, aber ein BMW 116i für 34000 € mit 122ps das ist natürlich Deutsche Wertarbeit.. das der 500 Abarth den 116i versägt ist ja kein Geheimniss....

Cosima
30.09.2010, 09:07Uhr

Ich kann beide Autos vergleichen. Mein Freund fährt einen DS3 THP und ich einen A1. Theoretisch bin ich auch voreingenommen da ich seit 12 Jahren nur Audi fahre.
Bei meinem Freund und mir gibt es jeden Tag den kampf um den DS3 Schlüssel.
Der DS3 hat den besseren Motor, besseres Fahrwerk, das Soundsystem ist besser und und und. In der Verarbeitung steht der DS3 dem Audi in nichts nach. Abzüge gibt es beim DS3 für die Fahrgeräusche. Da ist mein Audi doch etwas ruhiger. Aber im großen und ganzen fahre ich den DS3 lieber. Mfg Cosima

Rebel
22.09.2010, 22:22Uhr

Der A1 ist in Holland viel, viel, sehr viel teurer als der DS3 !!!

Unding
20.09.2010, 12:29Uhr

Wer mal einen anderen Vergleich ohne AB-Lobhudelei auf den Sponsor lesen möchte hier:

http://ww2.autoscout24.de/vergleichstest/audi-a1-tfsi-vs-citroen-ds3-thp-150/verzogene-luxus-goeren/4319/188187/

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