Kleinwagen: Vorschau — 13.07.2010
Alle neuen Minis von Audi bis Smart
Die Zeiten, als nur "größer, stärker, teurer" zählte, sind vorbei. Autokäufer dürfen sich auf eine Welle neuer Kleinwagen freuen. Die Minis von morgen sind vielseitiger und variabler. Ihr Motto: So groß kann klein sein.
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Vom aktuellen Mini baut BMW 240.000 Autos pro Jahr. Vom Nachfolger sollen es eine Million Fahrzeuge werden. Bayerischer Größenwahn? Keineswegs, sondern das Verdienst von FAA. Dahinter verbirgt sich die künftige Frontantriebsarchitektur für Mini und die übernächste 1er-Familie. FAA liefert die Basis für jeweils sieben verschiedene Modelle der Marken Mini und BMW. Das heißt, dass schon die Briten ihr Programm neu ordnen und erweitern mit: • Mini Hatchback • Mini Cabrio • Mini Roadster • Mini Coupé • Mini Clubman • Mini Countryman • Mini Van Vor allem die drei letztgenannten Mini haben es faustdick hinter den Kulleraugenscheinwerfern. Sie sind einerseits Mini genug, um nicht aus dem Rahmen zu fallen. Andererseits bieten sie nette Neuigkeiten, damit die Stammkunden mit ihrer Marke mitwachsen. Der nächste Clubman bekommt zwei Fondtüren, die vermutlich hinten angeschlagen sind (wenn die Kostenwächter bei BMW mitspielen). Übernommen werden die mittig geteilten, seitlich angeschlagenen Flügeltüren im Heck. Der Countryman II bleibt den vier konventionellen Einstiegsluken treu.
Mini erweitert sein Angebot in Zukunft um einen kleinen Van
Der Mini Van soll, so der Plan, hinten Schiebetüren bekommen. Die sparen Platz, sind praktisch und haben in dieser Klasse noch Seltenheitswert. Der Clubman wird etwas länger, wirkt deutlich sportlicher und hat den A3 Sportback im Visier. Der Countryman will eine lifestylige Alternative zum A3 Allroad sein. Der Mini Van beschreitet Neuland; sein konzeptionelles Vorbild ist der VW Bus aus den 50ern und 60ern. Die Technik, besagte FAA, bekommen auch künftige BMW-Modelle. Was eingefleischte Bajuwaren noch immer schmerzt, wird wohl ab 2013 starten – ein Frontantrieb hinterm Propeller-Logo. Allerdings nur in neuen Modell-Varianten, dem 1er GT und dem Compact Activity Tourer mit Hochdachkarosse. Die Nachfolger der bekannten 1er-Palette (Dreitürer, Fünftürer, Coupé, Cabrio) basieren für die nächsten sieben Jahre noch auf dem bekannten Hinterradantrieb.Eine kleine Revolution erwartet uns auch unter der Motorhaube, wo überwiegend neue Dreizylinder stecken werden. Die Frage ist nur, ob der maximal rund 200 PS starke Dreizylinder das Zeug dazu hat, die Erwartungen an die Höhermotorisierung (Cooper S) und an das Markenimage (vor allem in den USA) zu erfüllen. Falls sich die Strategen ab 150 PS doch für den Vierzylinder entscheiden, steht bei BMW eine neue Triebwerksgeneration (Benziner und Diesel) in den Startlöchern. Außer der britisch-bayerischen Bruderschaft steht im Norden ein weiterer Partner bereit: Saab will aus der FAA-Technik den kleinen Saab 9-1 stricken – mit Mini-Fahrwerk, Mini-Motoren, Mini-Karosseriestruktur.
VW will mit Suzuki einen Kleinwagen-Baukasten entwickeln
VW hatte seinen Kleinwagen up! weitgehend festgezurrt und dabei auch vom Heck- zum Frontantrieb umgepolt. Die Weitergabe an die Konzerntöchter von Seat bis Skoda schien beschlossen, bis sich der Konzern bei Suzuki eingekauft hat. Nun plötzlich erkennt man in der Zentrale, dass die Produktion der preissensiblen Kleinen noch billiger geht. Deshalb denken die Wolfsburger darüber nach, die up!-Varianten für Drittländer und für bestimmte Marken (vermutlich Seat, vielleicht auch Skoda) mit Unterstützung von Suzuki auf die Räder zu stellen. Mittelfristig soll gemeinsam ein neuer Kleinwagen-Baukasten entstehen, der von Alto/Splash/Swift/SX4 bis up!/Polo alle Modelle unter einen Hut bringt. Nur der Jimny bleibt vermutlich außen vor, denn der rustikale Offroad-Billigheimer verträgt sich nur bedingt mit der deutschen Hightech-Denke.Welche anderen spannenden Neuheiten im Kleinwagen-Segment in Zukunft zu erwarten sind, erfahren Sie in der Bildergalerie.
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Kommentare zum Artikel (36)
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Was ist dann eine DENKE. Habt Ihr auch schon das Deutsch verlernt, wie wir Schweizer? Hoffentlich nicht!!!!!!!!!
@ M. Schneider
Über 200 kg ist nicht mehr schwer, sondern fett. Extrem fett. So Leute wie sie sollten kein Auto fahren dürfen, weil sie in Gefahrensituationen nicht mehr reagieren können. Weil die Kraft und die Geschwindigkeit fehlen. Sie sind eine fahrende Zeitbombe! Und wahrscheinlich fahren sie auch noch ein Auto mit Automatikgetriebe. Wenn sie während der Fahrt einen Herzinfarkt bekommen, dann beschleunigt das Auto wenigstens immer weiter um dann von der nächsten Menschengruppe gestoppt zu werden, die sie überfahren haben bevor sie in die Mauer eingeschlagen sind. Herzlich Glückwunsch.
Des Weiteren gab es noch niemals so viele so große Autos mit so vielen Einstellvariationen wie heutzutage...
Mr. Schneider: Ich bin nicht der Meinung, daß sich die Automobilindustrie an Körpermaßen orientieren sollte, die schon an sich gesundheitsgefährdent sind. Ich bin auch nicht der Meinung, daß es wünschenswert ist als gesellschaftliches Ziel ein möglichst hohes Körpergewicht der Einzelnen Menschen anzustreben.
Da bin ich viel mehr der Auffassung, die Menschen an anderer Stelle und zu früherem Zeitpunkt so zu unterstützen, daß die allgemeine und persönliche Gesundheit bessere Wege finden kann als zu 200Kg für Jedermann auszuwachsen.
MfG
@Achim B.
Ich wiege etwas über 200 kg! Das ist sicherlich sehr schwer, ich habe allerdings auch schon dickere Menschen gesehen! Ich brauche mit Sicherheit keinen Schulbus! Ich brauche ein Auto, welches ausreichend Platz bietet, mir gefällt und nicht zu teuer soll es sein! So lange ich mich noch einigermaßen bewegen kann, sehe ich auch keinen Grund warum ich abnehmen sollte!