CO2-Vignette

Klimaschutz

— 18.07.2008

Qualitätssiegel für CO2-Vignette?

Immer mehr Autofahrer leisten mit dem Kauf einer sogenannten CO2-Vignette einen finanziellen Ausgleich für die Umweltbelastung ihres Fahrzeugs. Doch welche Vignetten sind wirklich zu empfehlen?

Umweltexperten fordern einen festen Standard für Klimaschutzprojekte, die durch den Verkauf von CO2-Vignetten unterstützt werden. Autofahrer haben derzeit die Wahl zwischen zahlreichen Anbietern beim Kauf von Klima-Aufklebern. Mit diesen lässt sich die persönliche CO2-Bilanz verbessern, denn das gezahlte Geld fließt zum Beispiel in den Bau von Solar- und Windkraftanlagen oder in Aufforstungen – Maßnahmen also, die den CO2-Ausstoß reduzieren. Das Problem: Zurzeit können Vignettenkäufer kaum beurteilen, welche Klimaprojekte sinnvoll sind. Rainer Hauck vom Öko-Verkehrsclub VCD fordert deshalb ein vom Gesetzgeber zertifiziertes Qualitätssiegel. Solange es das nicht gibt, empfiehlt Hauck, Vignetten zu kaufen, deren Erlöse UN-zertifizierte Projekte unterstützen. Noch besser sei der "Gold-Standard" des WWF.

Für die Kompensation einer Tonne CO2 zahlen Autofahrer im Internet zwischen sechs und circa 25 Euro. Diese Menge CO2 stößt ein Kompaktwagen (Verbrauch 8 l/100 km) auf einer Strecke von 5400 Kilometern aus. Experten loben die zunehmende Bereitschaft, einen finanziellen Ausgleich zur persönlichen Umweltbelastung zu leisten. Besser als Kompensationsgeschäfte sei jedoch die Vermeidung von CO2 – etwa mit den Kauf spritsparender Modelle.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.