Koenigsegg Agera auf dem Genfer Autosalon 2010

Koenigsegg Agera in Genf 2010

— 01.03.2010

Koenigsegg zeigt neuen Supersportler

Der schwedische Kleinserien-Hersteller Koenigsegg präsentiert in Genf einen neuen Supersportler. Der Agera basiert auf dem Modell CC, hat brutale 923 PS und kratzt an der 400-km/h-Marke.

Nachdem es mit der Saab-Übernahme nicht geklappt hat, konzentriert sich Koenigsegg jetzt wieder voll und ganz aufs Kerngeschäft: der Produktion exklusiver PS-Geschosse für die Ölscheichs und Superreichen dieser Welt. Auch das jüngste Projekt der Schweden setzt die Tradition fort: Es hört auf den Namen Agera, hat brachiale 923 PS unter der Haube und schmückt den Messestand der Schweden auf dem Genfer Autosalon 2010. Technisch basiert der 4,29 Meter lange, 1,99 Meter breite und 1,12 Meter flache Agera auf dem Koenigsegg CC. Dessen Karosserie entsteht in Monocoque-Bauweise und besteht aus einer Carbon-Kevlar-Mischung. Für den Agera wurde sie leicht umgemodelt, bekommt neue Scheinwerfer mit LED-Technik, geänderte Rückleuchten, Heckflügel, Luftauslässe hinter den Vorderrädern, dazu einen Streifenaufdruck auf der vorderen Haube.

Vorschau: Die Stars auf dem Genfer Autosalon 2010

Bunt wie der Strip in Las Vegas: Die Tacholandschaft im Agera. Drehzahlmesser und Tacho sind in einem Instrument kombiniert.

Wenn die Autobahn mal frei ist, können Koenigsegg-Kunden es so richtig krachen lassen: Knapp 400 Sachen sollten angesichts der üppigen Leistung drin sein, in 3,1 Sekunden fällt die 100-km/h-Marke, nach 8,9 Sekunden ist Tempo 200 erreicht. Quell des unbändigen Vorwärtsdrangs ist ein 4,7-Liter-V8, der von zwei Turboladern mit bis zu 1,5 Bar Ladedruck beatmet wird. Resultat: brutale 1100 Newtonmeter, die der Achtzylinder bei 5100 Touren auf die Hinterachse loslässt. Damit die Power auch auf die Straße kommt, verfügt der neue Agera über eine fünfstufige Traktionskontrolle sowie ein Sperrdifferenzial. Eine Keramikbremsanlage bringt den Zweisitzer aus 100 km/h nach nur 30,5 Metern zum Stehen. Ein technisches Highlight ist auch der G-Sensor im Cockpit, der den Fahrer bei zu hohen Querbeschleunigungskräften warnt. Nur 20 Agera sollen pro Jahr gebaut werden. Wer zum glücklichen Kundenkreis gehört, muss sich allerdings noch bis zum Spätsommer 2010 gedulden, dann soll die Produktion des schnellen Schweden anlaufen.

Autor: Jan Kretzmann

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.