Koenigsegg Agera R: Autosalon Genf 2011

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Koenigsegg Agera R: Autosalon Genf 2011

— 28.02.2011

Das PS-Monster

Der Bugatti Veyron bekommt Konkurrenz: den Koenigsegg Agera R. 1115 PS leistet der schnelle Schwede, den der Supersportwagenbauer bescheiden ein "Hypercar" nennt und stolz auf dem Genfer Salon präsentiert.

Es gibt sie immer noch, die Supersportwagen, neben denen selbst ein Lamborghini Aventator wie ein zahmes Kätzchen wirkt. "Schneller als das Licht", so bewirbt Supersportwagenbauer Koenigsegg seine jüngste Kreation Agera R auf dem Autosalon in Genf (3. bis 13. März). Lichtgeschwindigkeit erreicht der Bolide zwar nicht, aber angesichts der technischen Daten muss auch ein Bugatti Veyron um seine Position fürchten. Der mit Bio-Ethanol befeuerte Agera R wirft 1115 PS in den Ring. Waren frühere Modelle der Schweden wie der CCR noch Kompressor-beatmet, setzt der Agera R auf eine doppelte Turboaufladung für den 5,0-Liter-V8. Die verhelfen dem Supersportler zu einem Drehmoment jenseits der 1000-Newtonmeter-Marke. 1200 Nm stehen maximal bereit, wenn E85-Sprit verwendet wird.

Sehen Sie alle Neuheiten auf dem Genfer Salon 2011

Innen gibt es futuristische Instrumente und einen zentralen Starterknopf in der Mittelkonsole.

Technisch basiert der 4,29 Meter lange, 1,99 Meter breite und 1,12 Meter flache Agera R auf dem Koenigsegg CC. Das sieht der Betrachter durchaus, wobei die Grundform eines solchen Sportlers quasi naturgegeben ist: flach muss er sein, im Idealfall leicht. Mission erfüllt, der Agera R wiegt leer 1330 Kilo und damit weniger als die meisten Konkurrenten. Der massive Einsatz von Kohlefaser, teilweise sichtbar auf der weiß lackierten Karosserie, macht es möglich. Entsprechend soll der Agera für 418 km/h gut sein, wenn sich der Fahrer einmal durch das Siebengang-Doppelkupplungs-Getriebe schaltet und die Höchstleistung abruft. Dafür sind speziell entwickelte Michelin-Pneus aufgezogen. Der Heckspoiler wird für maximalen Abtrieb an der Hinterachse elektrohydraulisch gesteuert und entsprechend justiert.

Rückblick Genfer Salon 2010: Koenigsegg Agera mit 923 PS

Der Agera R für Genf bringt noch ein lustiges Gimmick mit: Weil der Kofferaum der Schweden-Flunder nur 120 Liter fasst, ist auf dem Dach eine Ski-Box von Thule verschraubt. Die ist extra angefertigt und aus leichtem CFK. Allein dieses Extra kostet rund 20.000 Euro – bei einem Preis von etwa 1,2 Millionen Euro für den Agera R sind das aber wohl Peanuts.

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