Kombis bis 2017: Vorschau

— 23.11.2012

Die Kombis der Zukunft

Kombis sind beliebt wie eh und je. Selbst Lifestyle- und Edelmarken wie Mini, Porsche und Jaguar mischen künftig im praktischen Segment mit. Die Kombi-Zukunft bis 2017.

Turnier, Variant, T-Modell und Co liegen noch immer voll im Trend. Nicht nur der Nutzwert macht Kombis so erfolgreich, sie gehen auch mit der Zeit. Bestes Beispiel ist der jüngst erschienene Mercedes CLS Shooting Brake: Dynamisches Design und ein fescher Name ergeben maximale Distanz zum biederen Bäckerauto-Image, das die Kombis einst prägte. Praktisch ist er obendrein. Die Kombination aus Nutzen und Leidenschaft soll 2014 auch beim kleinen Bruder CLA Shooting Brake zum Erfolg führen. Porsche taktiert abwartend und beobachtet erst mal die Entwicklung der neuen Kombi-Coupés. Wird der neue Trend profitabel, legen die Zuffenhausener bei der nächsten Generation des Panamera nach. Dabei sieht die Porsche-Studie Sport Turismo schon heute wie ein Erfolgsmodell aus.

Im Vergleich: Der neue Mercedes CLS Shooting Brake

Schicker aber nicht kleiner: Der neue Passat Variant will ab 2014 auch beim Design punkten.

Sportlich und elegant rollt Ende November 2012 der Jaguar XF Sportbrake zu den Händlern. Der schicke Brite überzeugt mit schönen Rundungen und liegt beim Ladevolumen auf einem Niveau mit BMW 5er und Audi A6. Alpina könnte auf dem Genfer Autosalon im März 2013 den neuen B3 als Touring vorstellen. Dort sehen wir vielleicht auch das neue Alpha-Tier von Audi: Der RS 6 Avant ist mit rund 600 PS so stark wie ein McLaren MP4-12C. Deutlich bodenständiger aber keineswegs unattraktiv geht 2013 der Renault Clio Grandtour an den Start. Mit 430 Litern bietet er für einen Kleinwagen ein recht anständiges Kofferraumvolumen. Wer mehr Platz braucht, wartet bis 2014 auf den neuen Passat Variant, der mit reizvollerem Design punkten soll, ohne dass sich sein üppiges Ladevolumen minimiert. Sein ärgster Konkurrent, der neue Ford Mondeo Turnier, startet bereits ein Jahr zuvor. Beim Kölner Kombi lassen sich erstmals Dieselaggregate mit Allradantrieb verbinden. Alle spannenden Kombi-Neuheiten bis 2017 finden Sie oben in der Bildergalerie!

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Kommentare zum Artikel (8)

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Sarko
27.11.2012, 20:05Uhr

Porsche Kombi - klasse. Nur wann kommt der Porsche? 2017? Da bin ich vielleicht schon tot. Und viele Andere auch, die das Geld für den Wagen hätten. Warum macht man uns dem Mund wässrig und dann kommt nix? Und der BiTDI mit 230PS kommt wahrscheinlich erst wenn ich nicht mehr fahren darf und lange in Rente bin. Lächerlich. 2009 hatte ich mir schon die C-Klasse mit 204PS Diesel und Registerturbo angeschafft. Und den Einser gibt es noch länger mit Registerturbo. Will VW zum 10-jährigen BMW Jubiläum dieses Motors seinen tollen BiTDI dann doch endlich einsetzen?

demi77
27.11.2012, 09:25Uhr

Der Passat wird definitiv häßliger !

demi77
27.11.2012, 09:24Uhr

Die C-Klasse sieht von vorne einfach erste Sahne aus. Sportlich und Edel.
Das Heck enttäuscht aber !

velocity
25.11.2012, 22:08Uhr

Ich kann mich den Vorpostern nur anschließen. Zunächst sollte man sich mal selbst einig sein, ob nun bis 2015 od 17 u dann bedeutet ALLE auch noch immer ALLE und nicht nur eine irreführende Auswahl.

Der XC40 ist ebensowenig ein Kombi wie der 3erGT, aber wenn man schon so "großzügig" sein will, fehlen hier:
- FIAT Viaggio Kombi
- PEUGEOT 308 Kombi neu
- HONDA Accord Kombi +++zuzüglich+++
- HONDA Accord CrossTour (ähnlich 5erGT)
- VOLVO V70 neu

Außerdem ist nicht auszuschließen, dass bis 17 auch noch weitere neue Kombis den Markt bereichern, von denen bisher nichts bekannt ist.
Beispielsweise der nächste Astra, der nächste Megane, der nächste Laguna oder der nächste C5. Ebenso könnte ein neues Saab-Modell in dieses Segment fallen.
Und das sind mit Sicherheit noch nicht ALLE...

Helmut K.
25.11.2012, 19:55Uhr

"Porsche und Kombi ist wie wenn man saure Gurken mit Schlagsahne bestellt" Man könnte bezüglich des Portfolio des Hauses Porsche sagen: "Schuster, bleib´ bei deinen Leisten!"
Porsche sollte sich seiner Sportwagen - Tradition besinnen und die Aktivitäten im Motorsport forcieren. Ich habe aber die dumpfe Ahnung, dass dies unter dem Dach der Volkswagen AG kaum erwünscht sein wird. Wer Brot- und Butterautos baut, wird wohl aufgrund kalkulatorischer Gegebenheiten einer Tochter keine sportlichen Höhenflüge gestatten. Diese würden ja der emotionale Einstellung von "Erbsenzählern" widersprechen. Es ist ja klar: "Wo Rotstift, gepaart mit Enstirnigkeit, regiert, kann sich keine Kreativität entfalten.

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