Vorschau Kombis und SUVs

Kombis und SUVs: Vorschau

— 03.06.2014

Die beste Wahl für alle Fälle

Kombi oder SUV, T-Modell oder GLK? Diese Frage ist immer schwerer zu beantworten – die neuen Mercedes werden sich ähnlicher denn je. Dazu: weitere 22 Neuheiten.

Es gab Zeiten, da war es bei Mercedes einfach: Zwei Limousinen, zwei Coupés, ein Geländewagen und ein Roadster – mehr bot die Modellpalette nicht. Lang ist es her. Seit die Stuttgarter auf dem Weltmarkt expandieren, besetzen sie jede noch so kleine Nische. Und machen sich ganz nebenbei selbst Konkurrenz. Kombi oder SUV, eine Frage, die sich die Kunden ab diesem Sommer in der Mittelklasse mehr denn je stellen werden.

Beim Design überzeigt das neue T-Modell

Elegante Erscheinung: Mit der jüngsten Generation hat das T-Modell der C-Klasse das Vertreterimage abgelegt.

Denn das jüngst präsentierte T-Modell der neuen C-Klasse sieht so gar nicht mehr nach Vertreter-Kombi aus, während der neue GLK ab Ende 2015 seine Kanten verliert – und dank moderner Hybridantriebe sozial verträgliche Verbrauchswerte verspricht. Die wird es auch für den C-Klasse-Kombi geben. Hier hat sich Mercedes besonders Mühe gegeben und bietet zwei unterschiedliche Varianten an: Im C 300 Hybrid kombinieren die Stuttgarter einen Vierzylinder-Diesel (204 PS) mit einem 27 PS starken E-Motor. Für Genießer und Leistungshungrige folgt später der C 350 Hybrid mit einem Vierzylinder-Benziner (211 PS), der mit einem 68 PS starken Elektromotor kombiniert wird. Die Akkus des C 350 Hybrid lassen sich an der Steckdose aufladen, rein elektrisch soll er rund 20 Kilometer weit kommen. Im Mix verbraucht er angeblich unter drei Liter je 100 Kilometer. Zusätzlich gibt es vier Benziner mit 156 bis 333 PS sowie drei Diesel mit einer Leistung zwischen 115 und 204 PS. Im Schnitt werden sie im T-Modell 20 Prozent weniger verbrauchen als im Vorgänger.
News und Tests zur Mercedes C-Klasse

Der GLK soll optisch mehr M- als G-Klasse werden

GLK auf globaler Mission: Das SUV soll in Europa ebenso gut ankommen wie in den USA und China.

Das ist sicher auch ein Verdienst der Leichtbau-Karosserie. Wie schon die Limousine speckt die vierte Generation des C-Klasse T-Modells kräftig ab. Trotz gewachsener Abmessungen sinkt das Gewicht gegenüber dem Vorgänger um bis zu 65 Kilogramm – ein Verdienst des hohen Aluminiumanteils im Karosserierohbau von rund 49 Prozent. Von den gewachsenen Abmessungen profitiert das Platzangebot wie schon bei der Limousine nur bedingt. Der Kofferraum wächst um bescheidene zehn Liter auf 1510 Liter, die Beinfreiheit im Fond um 45 Millimeter. Ein ähnliches Bild erwarten wir beim neuen GLK. Er soll als Weltauto in Europa ebenso gut ankommen wie in den USA und China – und wird deswegen optisch mehr M-Klasse als G-Modell. Der Verzicht auf die betont kantige Form kostet sicher Platz, den das moderate Größenwachstum nur bedingt ausgleichen kann. Immerhin wird der GLK von der neuen Leichtbaustrategie der Stuttgarter profitieren: Er nutzt die gleiche Basis wie die C-Klasse, von der er auch Elektronikplattform und Multimediasysteme übernimmt.
News und Tests zum Mercedes GLK

Video: Mercedes GLK 2015 & VW Passat

Neue SUVs und Kombis

Heißt für beide Modelle konkret: Im Bereich der Connectivity, also der Verbindung des Autos mit Internet und Außenwelt, überholen die Schwaben die Konkurrenz. Zahlreiche Assistenzsysteme vom autonomen Fahren im Stau bis zu einem Bremsassistenten für Kreuzungen sind ab Sommer für die C-Klasse lieferbar. Das Navi mit Echtzeitverkehrserkennung lässt sich per Touchpad bedienen, wichtige Informationen werden vom Head-up-Display direkt in die Frontscheibe gespiegelt. Klar, dass sich Mercedes so viel Technik gut bezahlen lässt. Noch gibt es keine offiziellen Preise. Wir schätzen: Das T-Modell wird bei rund 36.000 Euro starten, der GLK bei 38.000.

Was andere Hersteller in Sachen Kombi und SUV planen, erfahren Sie in der Bildergalerie.
Autor:

Stefan Voswinkel

Fazit

Kombi oder SUV – das wird bei Mercedes immer mehr eine Frage des persönlichen Geschmacks, denn beide Konzepte nähern sich künftig an. Während der Kombi optisch sportlicher wird, gewöhnen Leichtbau und Hybridantriebe dem SUV das Saufen ab. Für beide gilt: Mercedes ist mit der neuen Technik und der komfortbetonten Abstimmung zurück auf der Erfolgsspur. Die hohen Preise gefallen uns aber weniger.

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