DTM: Die heißesten Grid Girls 2017

Kommentar zur DTM: ARD schaltet ab

Peinlich, liebe ARD

Die DTM liefert ein packendes Finish am Norisring. In der ARD sehen die Fans davon aber nichts. Kommentar von ABMS-Redaktionsleiterin Bianca Garloff.
Liebe ARD, eigentlich zahle ich Ihnen gerne meine Gebühren. Aber was Sie sich heute geleistet haben, geht gar nicht. Da haben wir eines der spannendsten DTM-Rennen des Jahres. Mit einem Mega-Crash von Gary Paffett und Mike Rockenfeller, roter Flagge, Neustart, Fotofinish. Ja, es fuhren drei Autos fast gleichzeitig über die Ziellinie. Das war genial! Edoardo Mortara neben Mattias Ekström und Marko Wittmann. Motorsport, wie die Fans ihn lieben. Die neue DTM, die wieder mitreißt.

Den Sieg von Maxime Martin sahen die Fans nicht

Im Fernsehen hat man davon leider nichts mitbekommen. Gerade war der Re-Start im Gange, da wurde einfach abgeschaltet. Sendezeit vorbei. Macht doch nichts. Ich gebe zu: Ich habe mich tierisch aufgeregt. Musste auf online umschalten. Nach fünf Minuten war ich wieder dabei. Trotzdem habe ich mich gefragt, wozu ich meine Gebühren zahle.
Liebe ARD, so etwas gehört sich nicht. Ihr habt einen Vertrag mit der DTM. Und einen Sendeauftrag. Wobei ich ab heute hoffe, dass den ein Konkurrent übernimmt. RTL vielleicht? Die machen seit Jahrzehnten einen guten Job mit der Formel 1. Wissen, wie man Racing unterhaltsam aufbereitet. In der Kombi mit Sport1 wäre es die perfekte Lösung für die DTM. So jedenfalls kann es nicht weitergehen. Denn Deutschlands beliebteste Tourenwagenserie lebt. Nur nicht in den öffentlich-rechtlichen.
Wer alle Highlights vom Rennen sehen will, für den gibt es hier eine Zusammenfassung:

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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