Kompakte mit Diesel im Vergleich — 18.08.2009
Groß in Form?
Kleiner Motor, kleiner Verbrauch, aber Leistung wie gewohnt. Jetzt startet der VW Golf mit neuem 1,6-Liter-TDI. Ist weniger wirklich mehr? Der erste Vergleich mit Opel Astra, Ford Focus und Mazda3 beantwortet die Frage.
Und es kommt doch auf die Größe an. Immer und überall. Dabei bedeutet größer nicht automatisch besser. Beispiel Motorentechnik. Beim Downsizing ist weniger Hubraum eindeutig mehr. Denn die Diät senkt Verbrauch und CO
2-Ausstoß, ohne das Temperament zu zügeln. Motto: Sparsam, nicht spaßarm. Und das ist kein leeres Versprechen, wie uns TSI & Co in letzter Zeit eindrucksvoll bewiesen haben. Auch beim Diesel schrumpfen die Brennraum-Größen, kleinvolumige Turbo-Vierzylinder mit Spatzendurst haben sich mittlerweile sogar in der Oberklasse etabliert. Umso gespannter sind wir auf den komplett neu entwickelten 1,6-Liter-TDI von
VW.
Der neue 1,6-Liter-TDI im VW Golf trifft auf harte Konkurrenz
Kompaktklassenkampf: Fährt der Golf auch mit dem neuen 1,6-Liter-TDI vorweg?
Beim
Golf ersetzt der 105 PS starke Common-Rail-Diesel die harmonischen
Zweiliter-TDI-Varianten mit 110 PS. Der
1.6 TDI hat für die Zukunft einfach das größere Sparpotenzial. Mit dem BlueMotion-Technology-Paket inklusive Start-Stopp-System für 425 Euro soll der Golf demnächst sogar mit 4,1 Liter Diesel im Schnitt auskommen. Allerdings ist Sparen ja nicht alles. Der neue Basis-Diesel trifft auf harte Konkurrenz. Denn
Ford Focus und
Mazda3 setzen ebenfalls auf einen 1.6er – mit 109 PS. Beim 110 PS starken
Opel Astra arbeitet ein 1,7-Liter-Motor unter der Haube. Und wir verraten, welcher dieser vier Spar-Diesel die hohen Erwartungen am besten erfüllt.
Weitere Details zu den vier kompakten Dieseln gibt es in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen finden Sie als Download im Heftarchiv.
Uli Holzwarth
Fazit
Bei den Kompakten führt am Golf derzeit kein Weg vorbei. Auch mit dem neuen Basis-TDI hält er die Konkurrenten im ersten Vergleich auf Distanz. Herausragend am 1.6 TDI sind die exzellente Laufruhe und das große Sparpotenzial, die Anfahrschwäche stört jedoch. Den großen Punktevorsprung erarbeitet sich der Golf daher vor allem mit seinem ausgezeichneten Komfort und dem ausgewogenen Fahrverhalten. Solider Zweiter wird der Opel Astra, gefolgt von Ford Focus und Mazda 3. Die Abstände zwischen den drei Verfolgern sind jedoch so gering, dass hier getrost der Geschmack entscheiden kann.
Kommentare zum Artikel (57)
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Diese Tests sind schwachsinn. Da ja immer und immer und immer wieder NUR VW gewinnt.
Sollen die VW doch rauslassen und die anderen Hersteller gegeneinander antreten lassen.
VW gewinnt doch eh immer, eigentlich ist es Verschwendung sich auf diesen Seiten hier herumzutreiben, geschweige denn diese Zeitschrift zu kaufen.
Lächerlich dass VW immer gewinnt, absuluter Fake!
...typischer Deutscher Test.
Ich hoffe Mazda darf nun mit weniger Ford-Anteil wieder weniger Abstand zum Ford-Produkt halten. Sowohl beim 3er, als auch 6er deutlich erkennbar.
Zuviele Knopferl? Baut doch mal bei den anderen ein Multifuktions-Lenkrad ein.
Telefon, Radio und Tempomat.....
Auf das Live-Erlebnis vom neuen ASTRA bin ich schon gespannt. Das sieht das Golfer aber schlecht aus...hihi
Ich stimme dem Beitrag von Willow eindeutig zu. Diese Scheiß VW-verseuchten Autobildtester haben den kompletten Realitätsverlust. Letztens haben sie geschrieben der 1.9 TDI(110 PS) habe guten Punch und sei Durchzugsstark. Er hat gar keinen Punch ist viel zu lange übersetzt, braucht zu viel und von Durchzug ist keine Spur (4.Gang von 60-80Km/h eine gefühlte Ewigkeit)). Ich habe einen Opel Astra 120PS und fahre ca. 1.0 Liter unterm Norm-Verbrauch und er ist um WELTEN besser als der Golf. Dieser Test bestätigt wieder, dass man auf die Tests der Auto-Bild eigentlich verzichten kann. Selber fahren!
Der Golf ist gerade mal 1 Kilometer schneller als der Astra und in der Beschleunigung auf 100 km/h gleich.
Meine Frage an die Autotester: wenn der Golf doch so ueberlegen ist, warum ist er dann nicht Welt-Marktfuehrer. In den USA werden Toyota Corolla teurer als der Golf angeboten und trotzdem schafft es der Golf dort nicht einmal unter die ersten 50 bei den Zulassungen zu kommen.
Lobdudeleien helfen nicht! Auch in Europa ist VW nicht der Marktfuehrer! Das sind eher die Franzosen und auch der Opel schlaegt klar die VW Produkte.
AB und AMS ebnen bereits den Weg dafür, die Kleinwagenklasse "Polo Klasse" zu nennen.
Das haben die ja bereits beim Golf geschafft.
AB und AMS erwähnen die immer den Namen Golf, egal ob ein Einzeltest einer anderen Marke stattfindet. Das ist Schleichwerbung.
Ausserdem ist VW im Ganzen ein recht korruptes Unternehmen.
Die lassen ja auch schon mal auf Matrazen Brasilianerinnen für die Betriebsräte tanzen.
Ich will nicht wissen, was die sonst noch tun, was bisher nicht in die Öffentlichkeit gelangt ist.