Kompakter Dodge Caliber

Noch ein Golf-Jäger Noch ein Golf-Jäger

Kompakter Dodge Caliber

— 12.01.2006

Neuer Golf-Jäger

Chryslers Mittelklassemarke expandiert nach Deutschland. Auf den von GM angekündigten Preiskrieg will man sich aber nicht einlassen.

Die amerikanischen Autobauer wollen mit neuen Modellen ihre angeschlagene Marktposition stärken. Die DaimlerChrysler-Tochter Chrysler, der es von den drei US-Autokonzernen am besten geht, stellte auf der Autoshow in Detroit die Serienversion des Mittelklassefahrzeugs Dodge Caliber vor. Das Auto der Golfklasse soll die Expansion der US-Marke Dodge auf den Weltmärkten einläuten. Der Caliber kommt Mitte 2006 auch nach Deutschland.

Nicht reagieren wolle man zunächst auf die Preis-Offensive von General Motors (GM), sagten Chrysler-Sprecher. GM will die Listenpreise von rund 80 Prozent seiner Modelle in den USA senken. Damit wolle der angeschlagene Autokonzern von den hohen Rabatten herunterkommen und die Preisführerschaft in den meisten Fahrzeugkategorien erreichen, schreiben US-Zeitungen.

GM hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2005 einen Verlust von 4,8 Milliarden US-Dollar angehäuft. Der Marktanteil in den USA sank auf den historischen Tiefststand von 26 Prozent. Zur Sanierung sollen 30.000 Jobs gestrichen und zwölf Fabriken geschlossen werden. Konzernchef Nick Wagoner kündigte in Detroit an, die Verluste drastisch reduzieren zu können. Die schwere Finanzkrise von GM soll nicht zu weiteren Einschnitten bei der deutschen Tochter Opel führen. Das sagte Carl-Peter Forster, Chef von GM Europe, auf der Detroit Motor Show.

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