Konsumfreiheit öffnet den Automarkt

Konsumfreiheit öffnet den Automarkt

— 23.06.2003

Deutsche Gebrauchte erobern den Irak

Ohne Zölle und Importbestimmungen entwickelt sich der Irak zum Einkaufsparadies. Der Renner: deutsche Gebrauchtwagen.

Die Konsumfreiheit im Nach-Hussein-Irak kommt auf vier Rädern angerollt und hatte mal ein deutsches Kennzeichen. Nach dem Einmarsch der US-Truppen setzen importierte Gebrauchtwagen zum Siegeszug an und werden wohl viele der verbeulten, amerikanischen Straßenkreuzer ersetzen, die vor dem Krieg das Straßenbild mitbestimmten.

Mit dem Sturz der irakischen Regierung sind auch Zölle und Importbestimmungen außer Kraft gesetzt. Vorerst ist das Land ein Einkaufsparadies für die Kreise der Bevölkerung, die Devisen haben. Farbfernseher und Satellitenanlagen sind preiswerter als in fast allen anderen Ländern der Welt. Autos können über alle Grenzen eingefahren werden, ohne dass wie früher mehr als 1400 Euro Lizenzgebühr für den Handel fällig sind.

Der irakische Automarkt ist hungrig nach billigen Autos. Besonders beliebt sind ältere, deutsche Wagen mit großvolumigen Motoren, Automatikgetriebe und einer kräftigen Klimaanlage. Der Verbrauch spielt keine Rolle, denn an Benzin mangelt es im Ölförderland Irak nicht – für umgerechnet einen Euro kann der Autofahrer an den Tankstellen mehr als 30 Liter Super bekommen.

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