Kooperation BMW & Mercedes

Kooperation BMW & Mercedes

— 17.09.2008

Gemeinsame Sache

Die deutschen Premiumhersteller BMW und Mercedes-Benz wollen zusammen sparen. Der gemeinsame Einkauf von Zulieferteilen soll die Kosten senken. Volumen im ersten Jahr: 350 Millionen Euro.

Die unter starkem Ertragsdruck stehenden Hersteller BMW und Mercedes-Benz wollen gemeinsam ihre Kosten senken. Nach Informationen von autobild.de soll dazu noch in dieser Woche eine Einkaufskooperation unterzeichnet werden. Nicht markenprägende Zulieferteile wie Airbag-Komponenten, Klimaanlagen und Elemente der Heizungs- und Lüftungsanlage sollen vereinheitlicht werden, um durch Volumensteigerung günstigere Einkaufspreise bei Zulieferern zu erzielen und Entwicklungskosten zu sparen. Im ersten Jahr soll das Volumen der Kooperation einen Gesamtwert von 350 Millionen Euro erreichen.

Ausweitung auf gemeinsame Motorenentwicklung denkbar

Für die Zukunft sind deutliche Steigerungen vorgesehen. So erwägen die beiden Hersteller, künftig bei kleinvolumigen Vierzylinder-Benzinmotoren zusammenzuarbeiten. Diese werden allerdings noch nicht in der Nachfolgegeneration der Mercedes A- und B-Klasse eingesetzt werden, für die Mercedes noch ein eigenes neues Triebwerk entwickelt. Eine Entwicklungskooperation ist später auch für Zwölfzylinder-Motoren angedacht, falls diese nicht dem derzeitigen Trend zum Downsizing ganz zum Opfer fallen.

Autor: Bernd Wieland

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