Kooperation BMW mit PSA

Kooperation BMW mit PSA

— 23.07.2002

Deutsch-französische Motoren

BMW und PSA (Peugeot/Citroën) wollen eine gemeinsame Motorenreihe fertigen. Die Bayern übernehmen die Entwicklung, PSA die Produktion.

Der erfolgreiche Verkauf des neuen Mini treibt den BMW-Konzern zu einer Kooperation: Zusammen mit PSA sollen kleine Benzinmotoren gefertigt werden, die sowohl in Kleinwagen der Marken Peugeot und Citroën wie auch künftigen Mini-Modellen Platz finden. Mittelfristig werde ein Volumen von bis zu einer Million Motoren angestrebt, erklärten die Unternehmen am Dienstag. Wann die ersten Motoren fertig sein sollen, wurde nicht mitgeteilt. Die Benziner für die derzeitigen Mini-Modelle kommen von einem Gemeinschaftsunternehmen mit DaimlerChrysler in Brasilien. Daran werde sich nichts ändern, sagte ein BMW-Sprecher. Die Diesel-Motoren für den Mini liefert Toyota.

Für die Konstruktion der neuen Benzinmotoren soll der Forschungs- und Entwicklungsbereich von BMW hauptverantwortlich sein. Das Projektteam aus Mitarbeitern der beiden Konzerne werde in München angesiedelt, hieß es. PSA sei für die Entwicklung der Produktionsprozesse, den Materialeinkauf und die Motorenproduktion verantwortlich. Die Partner versprechen sich von der Kooperation vor allem Kosteneinsparungen. Ein Gemeinschaftsunternehmen ist nicht geplant.

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