3er BMW  320d Touring  Mercedes C-Klasse C220 CDI T

Kooperation Daimler/BMW

— 11.05.2009

Gesprächsbedarf

Seit 18 Monaten verhandeln Daimler und BMW über eine Kooperation. Ein Ergebnis gibt es jetzt zu vermelden: Bei den Motoren lehnt BMW eine Zusammenarbeit strikt ab. Die anfängliche Euphorie ist längst weg.

Daimler ist mit dem Erzrivalen BMW weiter in Gesprächen über mögliche Kooperationen, Ergebnisse stehen aber immer noch aus. "Die Gesprächen laufen in guter Atmosphäre", sagte ein Daimler-Sprecher in Stuttgart. "Wir werden uns äußern, wenn es konkrete Ergebnisse gibt." Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte in den vergangenen Wochen immer wieder betont, sich eine Zusammenarbeit der beiden Konkurrenten in mehreren Bereichen vorstellen zu können. Bei Motoren und bei den Finanztöchtern wird es nach Informationen des "Handelsblatt" aber keine Kooperation geben. Die Gespräche darüber seien endgültig gescheitert, berichtete die Zeitung.

BMW will Eigenständigkeit behalten

Noch eindeutiger fällt die Stellungnahme von BMW aus: Vom Tisch sei auch eine gegenseitige Kapitalverflechtung. "Alles, was die BMW-Eigenständigkeit gefährdet, ist tabu," verlautete aus dem Aufsichtsrat von BMW. Allein die Gespräche über eine Einkaufskooperation liefen noch weiter. Seit anderthalb Jahren liefen die Gespräche zwischen den Konkurrenten. Die anfängliche Euphorie sei aber längst verflogen. "Wir werden dann etwas verkünden, wenn es etwas zu verkünden gibt", sagte BMW-Chef Norbert Reithofer der Zeitung zufolge auf Anfrage.

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