Daimler-Vorstand Dieter Zetsche

Kooperation mit Aston Martin

— 18.03.2008

Daimler goes Britannia

Mercedes will angeblich mit der britischen Sportwagenschmiede Aston Martin kooperieren. Auch eine finanzielle Beteiligung der Schwaben ist laut einem Medienbericht nicht ausgeschlossen.

Mercedes-Benz bereitet nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" eine Zusammenarbeit mit der Sportwagenmarke Aston Martin vor. Dieter Zetsche, der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG, hat sich demnach bereits mit dem Chef des Unternehmens im englischen Gaydon, Ulrich Bez, getroffen, um über die Lieferung von Motoren und möglicherweise auch kompletter Plattformen zu sprechen. Aston Martin wurde vor einem Jahr vom Ford-Konzern an ein internationales Investorenkonsortium verkauft. Bez müsse jetzt dringend einen Ersatz für den bisherigen Technologie-Lieferanten Ford suchen, schreibt das Blatt weiter. Ein Sprecher des Stuttgarter Konzerns sagte: "Wir kommentieren diese Spekulationen nicht." Das Interesse von Daimler geht dem "Spiegel" zufolge aber darüber hinaus, ein paar tausend Motoren zu verkaufen: Langfristig wären die Stuttgarter daran interessiert, sich auch finanziell an der Sportwagenmarke zu beteiligen, die im vergangenen Jahr rund 7000 Autos verkaufte.

Die Firma passe perfekt zu Mercedes-Benz, zitiert der "Spiegel" Daimler-Chef Zetsche. Doch eine Kapitalbeteiligung komme derzeit nicht in Frage, weil die Investoren sind nicht zum Verkauf bereit seien. Zudem wäre der Preis zu hoch, heißt es in dem Bericht weiter. Ford erhielt für das kleine Unternehmen knapp eine Milliarde Dollar (rund 640 Millionen Euro).

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