Korea-Exporte

Korea-Exporte

— 10.06.2003

Auto schlägt Computerchip

Korea hat erstmals mehr Autos exportiert als Computerchips. Grund: Lagerräumung nach schwacher Inlandsnachfrage.

In Südkorea haben Autos erstmals Mikrochips als führendes Exportgut abgelöst. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres hat sich die Ausfuhr von Kraftfahrzeugen im Jahresabstand um 28,7 Prozent auf 5,69 Milliarden Dollar erhöht. Bedingt durch die weltweit stagnierende IT-Konjunktur ist gleichzeitig der Absatz von Chips nur um 6,7 Prozent auf 5,43 Mrd. Dollar geklettert, meldet die Korea International Trade Association.

Nach den ersten Hyundai-Exporten 1976 hatten Kfz in den frühen 1980er-Jahren noch auf Platz 41 der Exportrangliste rangiert. 1990 waren sie bereits auf Platz zehn vorgestoßen, 1995 lagen sie auf Platz zwei. Außergewöhnlich viele Ausfuhren im April 2003 in die USA beförderten die südkoreanischen Fahrzeuge jetzt auf die Überholspur.

Unklar ist, ob sich die Fahrzeuge an der Spitze werden halten können. Die deutliche Exportzunahme dürfte nämlich durch eine schwache Inlandsnachfrage ausgelöst worden sein. Die Hersteller wollen ihre Lager für neue Modelle frei räumen.

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