Kostensenkung

Kostensenkung

— 27.11.2002

Saab streicht jede fünfte Stelle

Die Schweden haben wegen anhaltend hoher Verluste die Streichung von 20 Prozent aller Arbeitsplätze angekündigt.

Schlechte Nachricht für Saab-Mitarbeiter. Das zum US-Konzern General Motors (GM) gehörende Traditionsunternehmen teilte den 6600 Beschäftigten im Stammwerk Trollhättan sowie in Göteborg mit, dass 1300 Stellen gestrichen werden. So sollen die Kosten gesenkt und die Produktivität deutlich gesteigert werden. Die Mehrzahl der Betroffenen ist in der Produktion tätig.

Saab hatte im ersten Halbjahr 1,2 Milliarden Kronen (133 Millionen Euro) Verlust eingefahren. Als wichtigste Gründe gelten neben der schwachen Nachfrage in Westeuropa und den USA auch die Entwicklung des Dollarskurses sowie hohe Entwicklungskosten für die neuen Modelle der Reihe 9-3. Der Saab-Vorstandsvorsitzende Peter Augustsson kündigte erhebliche Veränderungen in der Unternehmensspitze sowie im Verkaufs- und Marketingnetz an. Man rechne mit einer "deutlich verbesserten finanziellen Situation" im kommenden Jahr.

Der europäische GM-Chef Michael J. Burns erklärte, das Mutterunternehmen habe weiter Vertrauen in Saab. Der schwedische Autohersteller hat in zehn der vergangenen zwölf Jahre Verluste erwirtschaftet. GM-Europachef Michael J. Burns sagte: "Mit seiner jetzigen Produktoffensive hat Saab die Grundlage für eine wesentlich stärkere Position auf dem Markt gelegt."

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