Hummer H3

Krise bei General Motors

— 15.08.2008

Wird der Hummer ein Russe?

Seit Jahren steckt GM tief in den roten Zahlen, vor allem wegen steigender Spritpreise. Beim Gesundschrumpfungsprozess könnte der größte Klotz am Bein ins Land des ehemaligen US-Klassenfeindes gehen.

Ungewöhnliche Situationen erfordern manchmal ungewöhnliche Maßnahmen: Der kriselnde amerikanische Autogigant General Motors könnte seine Marke Hummer ausgerechnet nach Russland verkaufen. Das berichten russische Medien. Während die Verkäufe der XXL-Marke aufgrund der gestiegenen Spritpreise in den USA um 60 Prozent zurückgingen, wächst der russische Automarkt rasant – und das besonders im SUV-Segment. Derzeit konzentrieren sich die russischen Hersteller noch auf den Massenmarkt. Mit dem GAZ Tiger 2 haben die Russen allerdings im Grunde schon einen eigenen Hummer.

Der geplante Verkauf von Hummer ist Teil einer groß angelegten Umstrukturierung beim ehemals größten Autobauer der Welt. Mit 40 Milliarden Dollar hatte General Motors 2007 ein Rekord-Minus verzeichnen müssen und anschließend auch den Abbau von mehreren Zehntausend Arbeitsplätzen angekündigt.

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