Acht Kühlboxen im Test

Kühlbox fürs Auto: Test

— 21.08.2016

Wer hat die coolste Kiste?

Ob im Auto oder Wohnwagen, an heißen Tagen geht es nicht ohne Kühlbox. Zehn thermoelektrische Kühlboxen im AUTO BILD-Test.

Sommer, Sonne, Strand – zum perfekten Urlaubstag fehlt nur ein kaltes Getränk aus der Kühlbox. Den dafür nötigen Strom erhalten die Geräte aus der Zwölf-Volt-Steckdose im Auto – praktischer geht’s kaum. Doch was taugen sie im Alltag? Wir haben zehn transportable Kisten geprüft.Für die frische Brise in den Plastikboxen wird die Kälte thermoelektrisch erzeugt. Das bedeutet: Der Strom sorgt für einen Kältetransport. Kompressor und Kältemittel – also typische Komponenten eines Kühlschranks – sind nicht nötig.
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Die Waeco-Kühlbox ist der coolste Typ im Test

Komfortabel: stufenlose Einstellung bei Waeco inklusive Energiespar- und Wärmefunktion.

So schaffen die Boxen von Severin und Campingaz in unserem Kälte-Contest eine Temperaturdifferenz von 19 Grad zur Außentemperatur von 20 Grad. Als coolster Typ präsentiert sich das Waeco-Produkt. Es überzeugt nicht nur mit guter Kühlleistung, sondern kann sogar Getränke und Speisen bei bis zu 65 Grad warm halten. Auch die Geräte von Severin, Tristar und Clatronic verfügen über eine praktische Wärmefunktion. Die Billigboxen von Crivit und IPV verzichten auf umfangreiche Features, kühlen aber zumindest nicht schlechter als die teureren und komfortabel ausgestatteten Modelle von Ezetil und Clatronic. Als wahre Autospezialisten erweisen sich die Kältespender von Ezetil und Campingaz: Mit festen Ösen für den Anschnallgurt eignet sich die Ezetil-Box besonders für den Fahrzeugtransport. Der Batteriewächter des Campingaz-Modells schützt vor bösen Überraschungen, indem er das Gerät automatisch abschaltet, sollte die Batteriespannung bei abgestelltem Motor zu tief sinken. Wurde stundenlang Strom übers Bordnetz gezogen, drohen bei allen anderen Testkandidaten Startprobleme. Was bringt der coolste Drink, wenn der Wagen am Ende nicht mehr anspringt?

Tipp: Zu Hause für einen Frische-Vorsprung sorgen

Allgemein gilt: Packen Sie an heißen Tagen besser nur Getränke ein, denn die Boxen sind keine Kühlschränke! Die Geräte nie in die Sonne stellen und nicht das Lüftungsgitter abdecken, da der Lüfter Frischluft braucht. Den Deckel sollten Sie immer nur kurz öffnen, weil mit jedem Schwall warmer Luft auch Kondenswasser nach innen gelangt. Und wer bei brennender Sonne nicht bis zum Herbst auf den Temperatursturz warten möchte, sollte den Boxen einen Frische-Vorsprung verschaffen: Alle Modelle mit einem 230-Volt-Stecker lassen sich prima bereits vor der Fahrt zu Hause kühlen. Darüber hinaus helfen kalte Getränke aus dem Kühlschrank sowie unterstützende Kühlakkus, die im Gefrierschrank zuvor auf Minusgrade gebracht wurden. So fährt es sich gut gerüstet in den heißen Sommerurlaub.
Kühlboxen im Test

Waeco CoolFun SC 30

Preis: 95,78 Euro

AUTO BILD Urteil: 4,5 von 5 Punkten

 

Severin Electric Cool Box KB 2922

Preis: 67,99 Euro

AUTO BILD Urteil: 4 von 5 Punkten

 

Tristar KB-7532 Cool Box

Preis: 76,90 Euro

AUTO BILD Urteil: 4 von 5 Punkten

 

Ezetil Energie-Spar-Kühlbox

Preis: 64,99 Euro

AUTO BILD Urteil: 3,5 von 5 Punkten

 

Campingaz Powerbox Plus 28L

Preis: 69,74 Euro

AUTO BILD Urteil: 3,5 von 5 Punkten

 

Mobicool V26 AC/DC

Preis: 44,99 Euro

AUTO BILD Urteil: 3 von 5 Punkten

 

Berger Thermo-elektrische Kühlbox - 30 L

Preis: 85,94 Euro

AUTO BILD Urteil: 3 von 5 Punkten

 

Clatronic Cool Box KB 3537

Preis: 55,18 Euro

AUTO BILD Urteil: 2,5 von 5 Punkten

 

Crivit Kühlbox 24, 12 V

Preis: 34,94 Euro

AUTO BILD Urteil: 2 von 5 Punkten

 

IPV Mirabelle 24

Preis: 25 Euro

AUTO BILD Urteil: 2 von 5 Punkten

 

Autor:

Christian Bruns

Fazit

Unsere Kältekisten ersetzen zwar keinen Kühlschrank und können auch nicht mit den viel teureren Kompressor-Kühlboxen mithalten. Aber dank ordentlicher Kühlleistung und fairem Preis sind sie ein cooler Begleiter für den sonnigen Strandtag. In der Ausstattung gibt es gravierende Unterschiede!

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