Künast will Kompaktklasse

Streit um Politikerautos Streit um Politikerautos

Künast will Kompaktklasse

— 12.03.2009

Streit um Politikerautos

Und wieder ist CO2 ein Thema im Deutschen Bundestag. Seine Abgeordneten sollen nach Meinung der Grünen auf kleinere Autos umsteigen. Ein Vorschlag, der nicht überall gut ankommt.

Auf Unverständnis bei den anderen Parteien ist ein Vorstoß von Renate Künast gestoßen. Die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag will BMW 5er und Mercedes E-Klassen des Bundestags-Fahrdienstes teilweise durch Kompaktwagen ersetzen, zum Beispiel Mercedes A-Klasse, 1er-BMW und VW Golf. "Bei den derzeitigen Fahrzeugen ist der CO2-Ausstoß viel zu hoch, die Klima-Dinos gehören aussortiert", sagte Künast. Es geht um 32 bundeseigene Poolfahrzeuge und Autos externer Dienstleister, die in Spitzenzeiten den Fahrzeugbestand erweitern.

Der CO2-Ausstoß der Dienstautos werde bei den aktuellen Ausschreibungen bereits berücksichtigt, kontert der verkehrspolitische Sprecher der SPD, Uwe Beckmeyer. Für den Verkehrsexperten Horst Friedrich (FDP) ist die Idee "reine Symbolpolitik", da das größte CO2-Einsparpotenzial nicht im Verkehr liege, sondern beispielsweise im Bereich der Gebäudewirtschaft.

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