LA Auto Show 2010: Nissan Murano CrossCabriolet

Nissan Murano CrossCabriolet Nissan Murano CrossCabriolet

LA Auto Show 2010: Nissan Murano CrossCabriolet

— 18.11.2010

Die neue Gattung

Einen offenen Crossover suchte man bisher vergebens in den Showrooms der Autobauer. Jetzt lässt sich trefflich streiten über das Murano CrossCabriolet: Ist es potthässlich oder einfach nur ungewohnt? Oder gewagt?

Zugegeben: Zuerst hielten wir Nissans Ansage, ein Cabrio auf Basis des Murano zu bauen, für einen verspäteten Aprilscherz. Denn im August 2010 sickerte durchs Netz, dass die Japaner auf der Los Angeles Auto Show 2010 ein Murano CrossCabriolet zeigen. Jetzt also das Debüt. Wie bisher setzt Nissan auf ungewöhnliches Fahrzeugdesign und einen wilden Stilmix. Nach dem kantigen Cube und dem Crossover Juke soll jetzt ein weiteres Fahrzeug ein neues Segment gründen, das ganz sicher polarisiert: Denn einen offenen Crossover suchte man bisher vergebens in den Showrooms der Autobauer. Jetzt lässt sich trefflich streiten über das Murano CrossCabriolet: Ist es potthässlich oder einfach nur ungewohnt? Oder gewagt? Und der offene Murano soll nicht einfach ein Crossover sein, dem das Dach abgesägt wurde. Die Frontscheibe steht flacher, aus vier Türen wurden zwei, die wiederum in die Verlängerung gehen. Um ganze 20 Zentimeter legen die Türen zu.

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Das Verdeck hat zwei übereinander angeordnete Heckscheiben für mehr Licht.

Wege der fehlenden B-Säule musste die gesamte Karosserie versteift werden. Bei einem Überschlag helfen feste Überrollbügel, die Passagiere zu schützen. Die hohe Schulterlinie soll gemeinsam mit der weit nach hinten gezogenen Windschutzscheibe frisurenschonendes Fahren auf allen vier Plätzen ermöglichen. Auf jeden Fall verspricht Nissan ordentlich Platz für vier Personen. Das relativ flache Heck verbirgt ein Stoffverdeck, das dank einer Hydraulik elektrisch öffnet und schließt. Zwei übereinander angeordnete Heckscheiben sollen auch bei geschlossener Fahrt reichlich Licht ins Innere lassen.

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Die Frontscheibe steht sehr flach zum Erhalt der Fönfrisur.

Auch mit geöffetem Dach soll Platz für ordentlich Gepäck oder Golfbags bleiben, zwischen 215 und 350 Liter passen rein. Dazu kommt das durchaus gediegene Ambiente der Murano-Limousine. Ansonsten rollt das CrossCabriolet in den USA in der Top-Ausstattung zum Kunden. Das bedeutet, es ist alles Verfügbare an Bord. Und Preise sind auch schon da: 46.000 Dollar stehen in der Liste, macht umgrechnet knapp 34.000 Euro. Da das Cabriolet nur mit dem Benziner (3,5-Liter, 265 PS) kommt, ist ein Export eher unwahrscheinlich

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