LA Auto Show 2012
— 30.11.2012
Tops und Flops in Los Angeles
Die Weltpremieren der Los Angeles Auto Show im Redaktions-Check: Wir haben für Sie die Schönen und Schrecklichen der Messe aufgespürt.
Um Himmels willen – was hat sich
BMW bei diesem Exponat nur gedacht? Die Bayern haben eine Studie des
X1 auf die Messebretter in LA gestellt, gegen die jeder Neon-Skianzug aus den 80ern eine Augenweide ist. Das BMW Concept K2 Powder Ride soll junge, modebewusste Wintersportler begeistern. Doch in seiner schrecklichen orange-weiß-schwarzen Kriegsbemalung wirkt der "Puder-Reiter" einfach nur abschreckend.
Video: LA Auto Show 2012
Die deutschen Highlights
Ebenfalls komplett daneben ist der
Fiat 500L Trekking. Dieser ewige Versuch, ganz normale Familienautos mit einer – meist noch schlecht gemachten – Offroad-Optik gefährlich aussehen zu lassen, ist lächerlich. Herrlich anzusehen ist dagegen der 631-PS-Traum
Mercedes SLS AMG Black Series. Der ist Sportwagen in Reinkultur und eine optische Bereicherung für jede Messe. Reinkultur in Sachen Umwelt versprüht hingegen
Chevrolet mit der Elektroversion des kleinen
Spark.
Alle Tops und Flops der LA Auto Show finden Sie in der Bildergalerie.
Kommentare zum Artikel (6)
Erstellt
Inhalt
Melden
Ich schliesse mich velocity an....
ich dachte Journalisten sind unabhängig und bewerten die Sache subjektiv!?!!?
Wenn VW einen Polo als "Cross" verkauft ist es super, wenn Skoda eine Fabia, Octavia und Roomster "Scout" nennen ist es neben super auch noch praktisch und damit gut, wenn MIni einen Kleinwagen mit null praktischen sinn, ihn Countrymen nennt und dafür mehr als 25.000 € verlangt ist Premium und chick!?!?!?
Aber bei Fiat nennt man dies sofort „...beplankten, hochgebockten, verstärkten Möchtegern-Offroader..." ach ja alles klar sage ich nur! Ich verschaffe mir meinen eigenen Eindruck und freue mich im nachhinein, dass es Autos noch gibt die man bezahlen kann und einen Altagswert haben!
„Diese beplankten, hochgebockten, verstärkten Möchtegern-Offroader mit den Beinamen "Cross", "Trekking" oder "Scout" gehen gar nicht!“
Interessant. Das positive Geschreibe zu diesen Modellen darf also als vorübergehende Geistesverwirrtheit abgetan werden?
„Ein Coupé hat zwei Türen. Punkt!“
Jo, genau diese Worte fielen beim Passat CC, ähm, sorry, CC, und bei alle den neuen supertollen VW CCs. Ja, ich bin mir sicher, das es dieselben waren...
„Volvo hat seine schicke Familienlimousine S60 zu einem Krawall-Proleten umgebastelt.“
Klar, gegen einen RS3 ist das natürlich nichts...
Zum Rest:
Der Smart Fourjeremy ist natürlich die Sinnhaftigkeit auf Rädern. What else?
Weil Deutsch, oder warum jetzt genau? Wer die Offroadanbauten nicht braucht, soll die Flügel brauchen, oder was...?
Der ganze Rest: Schwamm drüber!
Mir gefällt die Lackierung des BMW besser als der ganze Rest des Autos, des Weiteren gefällt mir das Design des kleinen BMW-Stromers,weil der Wagen tatsächlich richtig gut verglast ist. Ein Fahrzeug, aus dem man heraussehen und die anderen Verkehrsteilnehmer in allen Richtungen wirklich sehen kann und gesehen wird ist heutzutage geradezu revolutionär.
Vielleicht sorgt diese Durchsichtigkeit ob einer gewissen Auflösung der Anonymität des Fahrers, wie sie in vielen aktuellen Schießcharten-statt-Fenster-Designs vorherrscht, auch für bessere Kommunikation und weniger Ellbogenmentalität im Straßenverkehr.
Und das wäre wirklich revolutionär.
Ach herrjeh, der Volvo S60 Polestar Concept wird als Krawallauto für Proleten beschimpft, der AMG SLS Black Series jedoch in den Himmel gelobt. Wie passt das denn zusammen? Seid doch bitte nicht so tendenziös und sagt, dass beide Autos megapeinlich und so überflüssig wie ein Kropf sind.