LA Design Challenge 2013. Gewinner

SAIC-Entwurf "Mobilant" für die LA Design Challenge 2013 SAIC-Entwurf "Mobilant" für die LA Design Challenge 2013 SAIC-Entwurf "Mobilant" für die LA Design Challenge 2013

LA Design Challenge 2013. Gewinner

— 27.11.2013

So sehen Sieger aus

Der Sieger der Design Challenge 2013 in LA 2013 steht fest. Der Entwurf von SAIC aus China gewinnt. Thema war der Einfluss der Natur auf künftige Mobilität.

Der chinesische Hersteller SAIC ist mit seiner Marke Roewe der Gewinner der Design Challenge der LA Auto Show 2013. Mit dem Entwurf "Mobiliant" setzte sich SAIC gegen acht andere Design-Studios durch. Der einfache Körperaufbau der Ameise und deren symbiotische Beziehung zum Trompetenbaum nahmen sich die Designer von SAIC zum Vorbild. Mobiliant ist ein Einsitzer für den öffentlichen Nahverkehr, der sowohl den Verkehr als auch die Wirtschaftlichkeit des urbanen Ökosystems für die Zukunft verbessert.

Vorschau: Die Stars von Los Angeles 2013

Unter dem Motto "Bionik & Mobilität 2025 – Antworten der Natur auf Herausforderungen für die Menschheit" hatten neun internationale Autodesign-Studios ihre Entwürfe für die Design Challenge der Los Angeles Auto Show 2013 eingereicht. Die Ideen waren – wie üblich in diesem Wettbewerb, der zum 10. Mal ausgetragen wurde – ziemlich schräg und sicher alles andere als realistisch. Die Studios im Wettbewerb vertraten die Marken BMW, Changfeng, JAC Motors, Mazda, Qoros, SAIC Motor, Subaru und Toyota, wobei BMW gleich zwei Entwürfe einreicht. Drei Teams (Hyundai, Mercedes und Nissan) traten außer Konkurrenz an.

Um den täglichen Stau in Los Angeles aufzulösen, schlagen die BMW-Designer vergessene Wasserwege als Alternative für den Berufsverkehr vor.

Eine kleine Reise durch die Vorschläge: Um den täglichen Stau in Los Angeles aufzulösen und die Umweltverschmutzung zu reduzieren, schlugen die BMW-Designer in ihrem Entwurf "L.A. Subways" vergessene Wasserwege als Alternative für den Berufsverkehr vor. Vorbild sollte die Effizienz von Schwärmen und die Energiegewinnung von Zellen sein. Die Bionik stand Pate für den BMW "S.E.E.D." (übersetzt "das nachhaltig effiziente Erkundungsgerät"/Sustainable Efficient Exploratory Device). Das an ein Ufo erinnernde Fahrzeug ist laut BMW nach dem Vorbild von Ahornsamen gezeichnet und nutzt ein multifunktional drehbares Heck und Kräfte der Natur für seine Mobilität.

LA Auto Show 2012: Die Sieger der Design Challenge

Eine Symbiose von Fahrzeugen und deren städtischer Umgebung soll "HEFEI" von JAC liefern.

Die Chinesen waren in diesem Jahr gleich mit vier Entwürfen vertreten: Spiralförmig verschlungene Schilfrohre sind die Grundlage des "LaBrea – Los Angeles Bio-Forschungsprojektes"  (Los Angeles Bio Research Project) von Changfeng. In einem geschlossenen System mit einem Netzwerk aus halbstarren Schilfrohren werden Kraftübertragung und Beweglichkeit verteilt und organisiert. Es ähnelt einem Grashüpfer, der Laufen, Hüpfen, Klettern sowie Schwimmen kann. JAC Motors präsentiert mit "HEFEI" ("harmonische, umweltfreundliche und effiziente Infrastruktur"/Harmonious Eco-Friendly Efficient Infrastructure) eine komplett neu durchdachte Mobilitätslösung, die ein autarkes Ökosystem zum Vorbild hat. Es basiert auf der Symbiose von Fahrzeugen und deren städtischer Umgebung. Ungenutzte Autos tragen mit ihrer Energie zum Antrieb fahrender Autos bei. Ein intelligentes Stromnetz unterstützt das gesamte System, während sich der automatisierte Verkehr von selbst regelt. Das "Seidenstraßen-System" von Qoros fungiert als Kontrollzentrum. Darin bewegen sich Fahrzeuge "harmonisch und unfallfrei". Nach dem Beispiel der Seidenraupen werden Seidenfahrzeuge und Seidenfliegen in enger Abstimmung so koordiniert, dass Autofahrer ein sicheres, nachhaltiges und emissionsfreies Verkehrssystem nutzen können.

Vorschau: Die Stars der Sema 2013

Einen Mix aus autonomem und selbstbestimmtem Fahren zeigt der Mazda-Entwurf "Auto-Adapt".

Mazda geht davon aus, dass wir im Jahr 2025 nicht mehr selber fahren und hatte entsprechend sein Konzept "Auto-Adapt" entworfen. Nach dem Vorbild der Adaption als biologisches Phänomen – speziell bei Insekten – hatte Mazda ein Konzept entwickelt, in dem sich das Fahrzeug von einer komplett autonomen Fahrweise in eine selbstgesteuerte wandeln kann. Den Vogel (bzw. das Känguruh) schoss Subaru ab: Der "SUBA-ROO" ist eineinspuriges, in sich geschlossenes, tragbares Fahrzeug. Sein Antrieb lehnt sich an die kraftvollen Sprünge eines Kängurus an. Der Einsitzer soll in jedem Gelände mobil sein und wird von einem "Eye-Sight"-Assistenzsystem rundum überwacht. Was das mit Känguruhs zu tun hattte, erschloss sich nicht. Schön war auch der Toyota-Entwurf: Der "e-grus" ist ein Elektrofahrzeug für Berufspendler auf kurzen und langen Strecken. Nach dem Vorbild eines "elastischen Kranichs" kann der "e-grus" autonom bewegt werden. Er nutzt seine aerodynamische Konstruktionsweise, um effizient und stabil bei hohen Geschwindigkeiten zu fahren – ähnlich einem fliegenden Kranich. Im Dualmodus wird die aktive Metalloberfläche mittels elektrischer Ströme entweder biegsam oder sie verhärtet sich.

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