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Lada in der Krise

— 27.04.2010

Dickes Minus bei Lada

Der russische Lada-Hersteller Avtovaz hat im Krisenjahr 2009 rund 994 Millionen Euro Verlust eingefahren. Trotzdem seien weiterhin fünf neue Modelle geplant, darunter zwei Lada.

(dpa) Russlands größtes Autowerk Avtovaz (Lada) hat im Krisenjahr 2009 erneut ein deutliches Minus eingefahren. Der nach russischen Rechnungslegungsstandards (RAS) bilanzierte Netto-Verlust lag bei 38,6 Milliarden Rubel (993,5 Millionen Euro). Das sei nahezu sechsmal höher als 2008, sagte Avtovaz-Chef Igor Komarow der Moskauer Tageszeitung "Kommersant" am 27. April 2010. Den Trend führte er hauptsächlich auf eine drastisch gesunkene Nachfrage als Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise zurück.

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Nach eigenen Angaben bekommt Avtovaz im Rahmen der Allianz mit dem französischen Autobauer Renault Zugang zu Technologien, Plattformen und Motoren und darf sie künftig bei der Produktion von Fahrzeugen verwenden. Zudem sollten Kredite russische Staatsbanken dem in der Stadt Togliatti an der Wolga ansässigen Konzern helfen, die Folgen der Krise zu überwinden. Avtovaz plane, Ende 2011 oder Anfang 2012 mit der Produktion von fünf Modellen zu beginnen, davon zwei unter der Marke Lada, sagte ein Konzernsprecher. Geplant sei unter anderem ein Billigauto. An der Avtovaz sind der russische Staatskonzern Rostechnologii, das Investmenthaus Troika Dialog und Renault mit jeweils 25 Prozent plus einer Aktie beteiligt.

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