Lada Vesta (2017) im Test: Fahrbericht

Lada Vesta (2017) im Test: Fahrbericht

Lada Vesta (2017) im Test: Fahrbericht

— 21.02.2017

Volle Hütte im Lada

Der Lada Vesta ist eine günstige Alternative zu Fiat Tipo und Skoda Rapid. Der Preis ist heiß, die Ausstattung stimmt. So fährt der Lada Vesta!

Dreitagebart, Hornbrille und Club Mate am Hals – fertig ist der Hipster. Das dazugehörige Auto? Ein SUV. Total angesagt. Inzwischen aber auch total verwechselbar. Wer ausbrechen will, dem sei Rasur und rahmenlose Brille empfohlen. Und der Lada Vesta. Die kompakte Stufenhecklimousine ist so von gestern, dass sie schon wieder cool ist. Das Design tut zumindest mal nicht weh, auf 4,41 Metern verpackt der russische Rebell ein brauchbares Platzangebot. Der Kofferraum fasst 480 Liter – ausreichend, auch wenn die einzigen Konkurrenten Fiat Tipo (520 l) und Skoda Rapid (550 l) mehr zu bieten haben.
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Trotz Kampfpreis kommt der Vesta ab Werk mit Klima, Zentralverriegelung, Sitzheizung und Bluetooth-Freisprecheinrichtung.

Beim ersten Probesitzen keimen dann aber die ersten Zweifel. Das einfache Plastik und die eher mäßig gepolsterten, aber serienmäßig beheizten Sitze wollen nicht so recht Feierlaune aufkommen lassen. Zumindest gelingt die Bedienung ohne größere Probleme. Pluspunkt: Schon in der Basis fährt von Zentralverriegelung bis Klimaanlage alles Wichtige mit. Wer den Vesta Luxus für 1000 Euro Aufpreis bestellt, der bekommt ein Siebenzoll-Farbdisplay, Rückfahrkamera, Klimaautomatik und eine Frontscheibenheizung. Allerdings vermissen wir dann doch den einen oder anderen heute durchaus üblichen Assistenten. Außer ESP und Reifendruckkontrollsystem tut sich an der Elektronikfront nicht viel. Wenigstens verfügt das serienmäßige Radio neben AUX- und USB-Anschluss auch über eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung.

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Auf 4,41 Metern verpackt der Lada Vesta ein brauchbares Platzangebot, auch das Design geht in Ordnung.

Die Hände lassen wir also entspannt am Lenkrad. Bei der wenig mitteilsamen und eher indirekten Lenkung keine schlechte Idee. Das Fahrwerk lässt sich auch von kleineren Verwerfungen auf der Straße aus der Ruhe bringen und gibt grobe Schläge recht ungefiltert nach innen weiter – eine Sänfte wird aus dem Vesta sicher nicht, ein sportlicher Kurvenräuber auch nicht. Wer es aber gemütlich angehen lässt, wird sich arrangieren können. Muss er auch. Denn der 1,6-Liter-Sauger mit seinen 106 PS gehört auch eher zur "Nur-nicht-hetzen"-Fraktion. Ohne besondere Eile müht er sich durchs Drehzahlband und wird bei höheren Touren auch schon mal laut. Die gute Nachricht zum Schluss: Der Vesta ist ab 12.490 Euro zu haben – und kostet damit doch einiges weniger als Fiat Tipo (95 PS, ab 14.250 Euro) oder auch Skoda Rapid (90 PS, ab 15.690 Euro). Und das finden wir mal richtig hip.

Lada Vesta (2017) im Test: Fahrbericht

Autor: Gerald Czajka

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