Lärmschutz-Vorschläge der EU-Kommission

Lärmschutz-Vorschläge der EU-Kommission

— 17.06.2013

Weniger Dezibel für neue Autos geplant

Die EU will ab 2019 strengere Lärm-Grenzwerte für Neuwagen einführen. Europas Autohersteller wehren sich gegen dieses Vorhaben.

(dpa) Europas Autobranche wehrt sich gegen strengere Lärm-Grenzwerte für Neuwagen in Europa. Einige Vorschläge der EU-Kommission lägen "jenseits der technologischen Realität", teilte der Branchenverband ACEA jetzt in Brüssel mit. Dort hatten sich unter anderem BMW-Chef Norbert Reithofer, Opel-Vorstandsvorsitzender Karl-Thomas Neumann und Fiat-Konzernchef Sergio Marchionne mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso getroffen.

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Kommission und Europaparlament wollen frühestens ab 2019 schärfere Lärm-Grenzen für neue Autos einführen. Für Mittelklassewagen soll dann ein Maximalwert von 68 Dezibel im Vergleich zu gegenwärtig 74 Dezibel gelten. Für Sportwagen ist als Grenzwert 74 Dezibel vorgesehen. Zum Vergleich: Ein Rasenmäher erreicht etwa 70 Dezibel. Die EU-Staaten müssen der Regelung noch zustimmen.

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